Nach Pyro-Eklat in Leverkusen: Frankfurt bekommt mehr Zeit

Eintracht-Fans in Leverkusen: Aufschub für die Aufarbeitung des Eklats Zur Großansicht
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Eintracht-Fans in Leverkusen: Aufschub für die Aufarbeitung des Eklats

Vorerst kein Strafantrag für Eintracht Frankfurt: Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat dem Verein mehr Zeit eingeräumt, um im Fall des Pyro-Eklats in Leverkusen weiter zu ermitteln. Eine erste Anhörung beim DFB gab es allerdings schon.

Hamburg - Eintracht Frankfurt drohen nach dem Pyro-Eklat durch einige Ultras des Clubs in Leverkusen empfindliche Strafen - vorerst aber hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) der Eintracht einen Aufschub gewährt und von einem Strafantrag abgesehen.

Vertreter des Clubs seien angehört worden, um den Ermittlungsstand zu den Ausschreitungen zu klären. Da die Ermittlungen aber noch nicht abgeschlossen seien, sah der Kontrollausschuss von einem Strafantrag "zum jetzigen Zeitpunkt" ab, wie es offiziell von Seiten des DFB hieß. Am Montag hatte die Eintracht bekanntgegeben, dass sich der erste Täter gestellt habe.

Eintracht-Fans hatten bei der 1:3-Niederlage des Clubs in Leverkusen am 19. Januar Feuerwerkskörper abgebrannt und Leuchtraketen aufs Spielfeld geschossen und damit für eine Spielunterbrechung gesorgt. Vier Täter sollen bereits identifiziert worden sein. Frankfurt muss, weil die Fans des Vereins schon mehrfach unangenehm aufgefallen sind, eine harte Strafe fürchten.

luk/dpa

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1. Das Frankfurter Stadion und ...
un-Diplomat 30.01.2013
Zitat von sysopVorerst kein Strafantrag für Eintracht Frankfurt: Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat dem Verein mehr Zeit eingeräumt, um im Fall des Pyro-Eklats in Leverkusen weiter zu ermitteln. Eine erste Anhörung beim DFB gab es allerdings schon. Pyro-Eklat in Leverkusen: Frankfurt bekommt mehr Zeit - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/fussball/pyro-eklat-in-leverkusen-frankfurt-bekommt-mehr-zeit-a-880475.html)
... der DFB bilden quasi eine Eintracht, auch wenn in Leverkusen gespielt wird, wovon Dynamo weit entfernt ist, egal wo sie spielen.
2. Die sogenannte Anhörung ...
un-Diplomat 30.01.2013
Zitat von sysopVorerst kein Strafantrag für Eintracht Frankfurt: Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat dem Verein mehr Zeit eingeräumt, um im Fall des Pyro-Eklats in Leverkusen weiter zu ermitteln. Eine erste Anhörung beim DFB gab es allerdings schon. Pyro-Eklat in Leverkusen: Frankfurt bekommt mehr Zeit - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/fussball/pyro-eklat-in-leverkusen-frankfurt-bekommt-mehr-zeit-a-880475.html)
... waren Zurufe über die Fleck-Schneise.
3. Im Sande verlaufen...
Lankoron 30.01.2013
...wird die Sache nicht ganz, aber teilweise. Anderen Vereinen, die nicht die DFB- Zentrale in ihrer Stadt haben, sind zu Geisterspielen etc. verurteilt worden. Frankfurt als mehrfacher schwerer Wiederholungstäter bekommt mehr zeit zur Ursachenforschung? Lt. eigenen Regularien hat die Bekanntheit oder unbekanntheit der eigentlichen Störer nicht, aber auch gar nichts mit dem Verstößen und der Bestrafung des Klubs zu tun. Man sollte nicht vergessen, dass hier teilweise für Vorfälle von vor 5 Monaten Strafe droht...Aber naja, Frankfurt ist nicht Dresden oder Düsseldorf oder Berlin....
4. Zeit..,
rallehajo666 30.01.2013
.. die es für Dresden nicht gab. Wieso dieses zweierlei Maß?
5. ich gucke letzten Ski-Abfahrt im Fernsehen und...
schwencky 30.01.2013
...sehe in der engstehenden Zuschauermasse gleich mehrere Bengalos. Keinen hat es gestört, die Leute haben gefeiert und sich an dem Spektakel erfreut. Selbstredend gab es keine Sanktionen, erst recht keinen Zuschauerbann oder Strafen. Warum man den exakt gleichen Sachverhalt beim Fussball emotional so aufbäst als ob der Untergang des Volksportes droht erschließt sich einfach nicht. Es wird mal wieder Zeit die Angelegenheit zu versachlichen. Die Ultras sind sauer, weil der DFB sie offensichtlich nicht ernst nimmt und aus bloßen Lippenbekenntnissen keine Taten hat folgen lassen und der DFB ist sauer, weil sie feststellen müssen, dass Fans eben nicht nur die zahlenden Rindviecher sind, die sie so gerne hätten. Geholfen ist mit dieser Situation keinem.
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