Hamburg - Eintracht Frankfurt drohen nach dem Pyro-Eklat durch einige Ultras des Clubs in Leverkusen empfindliche Strafen - vorerst aber hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) der Eintracht einen Aufschub gewährt und von einem Strafantrag abgesehen.
Vertreter des Clubs seien angehört worden, um den Ermittlungsstand zu den Ausschreitungen zu klären. Da die Ermittlungen aber noch nicht abgeschlossen seien, sah der Kontrollausschuss von einem Strafantrag "zum jetzigen Zeitpunkt" ab, wie es offiziell von Seiten des DFB hieß. Am Montag hatte die Eintracht bekanntgegeben, dass sich der erste Täter gestellt habe.
Eintracht-Fans hatten bei der 1:3-Niederlage des Clubs in Leverkusen am 19. Januar Feuerwerkskörper abgebrannt und Leuchtraketen aufs Spielfeld geschossen und damit für eine Spielunterbrechung gesorgt. Vier Täter sollen bereits identifiziert worden sein. Frankfurt muss, weil die Fans des Vereins schon mehrfach unangenehm aufgefallen sind, eine harte Strafe fürchten.
luk/dpa
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