Nach Drogenvorwürfen Márquez trainiert, als wäre alles normal

Seit Wochen gibt es schwere Drogenvorwürfe gegen ihn, aber Rafael Márquez versucht, Alltag zu demonstrieren. Für seinen mexikanischen Klub nahm der Fußballprofi jetzt termingerecht das Training auf.

Profi Rafael Márquez
AFP

Profi Rafael Márquez


Rund einen Monat nach den schweren Drogenvorwürfen gegen den mexikanischen Fußballspieler Rafael Márquez nimmt der Nationalkapitän das Training bei seinem Verein wieder auf. "Rafa setzt sein Training fort, damit er in Form ist, sobald der Moment kommt, auf das Spielfeld zurückzukehren", teilte sein Klub Atlas FC in Guadalajara am Montag mit. "Für Atlas FC ist es eine tolle Neuigkeit, dass unser Kapitän und Vorzeige-Fußballer der Nationalmannschaft zu seinem Team zurückkehrt."

Anfang August hatte das US-Finanzministerium Márquez auf die schwarze Liste gesetzt, weil er als Strohmann für das Verbrechersyndikat des mexikanischen Rauschgifthändlers Raúl Flores Hernández fungiert haben soll. Der Verteidiger wies die Vorwürfe zurück. Seine Konten in den USA wurden eingefroren und sein Visum für die Vereinigten Staaten annulliert.

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Mexiko: Rauschgift, Spielkasinos, Fußballstars

Márquez gilt als erfahrene Führungsfigur und wichtiger Motivator der Nationalmannschaft. Der "Kaiser von Michoacán" war bei vier Weltmeisterschaften dabei und holte mit Barcelona zweimal die Champions League.

aha/dpa



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