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Bayern-Profi: Rafinha sagt Brasiliens Nationalmannschaft ab

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Rafinha: "Andere Spieler sind vor mir"

Ein ungewöhnlicher Schritt für einen brasilianischen Fußballprofi: Rafinha, Rechtsverteidiger vom FC Bayern, will nicht mehr für die Seleção nominiert werden. Was steckt dahinter?

Der brasilianische Rechtsverteidiger Rafinha vom FC Bayern München hat das Kapitel Seleção zugeschlagen und sich damit die Tür für Einsätze in der deutschen Nationalmannschaft offen gehalten. Wie der brasilianische Verband CBF auf seiner Homepage mitteilte, hat der 30-Jährige darum gebeten, nicht mehr nominiert zu werden. Diesem Wunsch habe man entsprochen.

Rafinha hat jüngst die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt und darf weiterhin für ein anderes Land auflaufen, solange er keinen Pflichtspieleinsatz für die A-Nationalmannschaft bestritten hat. Bislang kam der Rechtsfuß lediglich in zwei normalen Länderspielen zum Zuge.

"Ich werde nicht regelmäßig berufen und bin auf meiner Position nicht eine der Hauptoptionen, andere Spieler sind vor mir", zitiert die CBF Rafinha.

Mit dem deutschen Pass wäre Rafinha für Weltmeister Deutschland eine Alternative für die rechte Abwehrseite, auf der Bundestrainer Joachim Löw seit dem Rücktritt von Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm noch keine Ideallösung gefunden hat. Während Löw jüngst erklärte, dass dies kein Thema für ihn sei, hält Lahm eine DFB-Karriere für seinen Bayern-Kollegen für "definitiv denkbar". Zuletzt hatte Liverpool-Profi Emre Can die Rechtsverteidigerposition im DFB-Team übernommen.

cte/dpa

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insgesamt 18 Beiträge
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1. Meine Güte...
Franke aus Hamburg 23.09.2015
... falls die rechte AV-Position wirklich ein Problem sein sollte, so wird sich doch in den drei Profiligen einer finden, der diesen Part zufriedenstellend ausfüllt. Dafür brauchen wir mit Sicherheit keinen 30jährigen Ex-Brasilianer.
2.
Trainspotter 23.09.2015
Diese Aussage verwundert mich nun doch etwas. Hat Rafinha etwa einen Anruf vom DFB erhalten? Nach seiner Berufung für die Seleção schrieb er vor wenigen Tagen noch, dass er sehr glücklich über die Nominierung sei.
3. Niemals.
denis111 23.09.2015
Das wäre ein Offenbarungseid bezüglich der Nachwuchsarbeit des DFB und ist von daher gesehen niemals ein Thema bei Jogi Löw gewesen und wird es auch nie werden.
4. Rafinha
Fion 23.09.2015
sticht für mich aus der Masse der Bundesligaspieler nur durch seine regelmäßigen Tätlichkeiten gegenüber Gegenspielern hervor.
5.
millionwatts 23.09.2015
Es bedürfte ohnehin einer Sondererlaubnis der FIFA. Er hat zwar keine A-Länderspiele in einem Wettbewerb absolviert, aber wenn man in den FIFA-Statuten weiter liest, steht dort auch, dass er zum Zeitpunkt seiner damaligen Einsätze für Brasilien schon die deutsche Staatsbürgerschaft hätte haben müssen, um jetzt noch den Verband zu wechseln.
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