Bundesliga Ralf Rangnick wird erneut Trainer in Leipzig

Mit ihm stieg Leipzig in die Bundesliga auf: Sportdirektor Ralf Rangnick wird erneut den Trainerjob bei RB Leipzig übernehmen - für ein Jahr.

Ralf Rangnick
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Ralf Rangnick


Sportdirektor Ralf Rangnick wird in der kommenden Saison Trainer bei Bundesligist RB Leipzig. Der Verein bestätigte entsprechende Berichte der "Bild"-Zeitung und der "Leipziger Volkszeitung". Der US-Amerikaner Jesse Marsch soll Co-Trainer werden.

Rangnick hatte bereits 2015 für ein Jahr die Doppel-Funktion inne und führte RB damals in die Bundesliga. Im Anschluss übernahm Ralph Hasenhüttl für zwei Jahre den Trainerjob. Mit dem Österreicher konnte sich Leipzig nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen.

Rangnick wird den Trainerjob nur für ein Jahr übernehmen. Ab der Saison 2019/2020 hat der Verein bereits einen Vertrag mit dem derzeitigen Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann vereinbart.

bka/dpa/sid



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Mister Stone 09.07.2018
1.
Das war zu erwarten. Jede andere Lösung mit einem Übergangstrainer wäre Unfug. Welche Autorität hätte ein Trainer, von dem die Spieler wissen, dass er so oder so nur ein Jahr bleiben darf? Bei Rangnik ist das anders. Er wird auch nach seinen Trainerjahr in leitender Funktion beim RBL bleiben.
hador2 09.07.2018
2. Unsägliche Konstruktion
Ich verstehe nicht warum sich alle Beteiligten das hier antun. Hoffenheim hat einen Trainer, der so oder so mit dem Kopf schon mindestens halb woanders ist. Und Leipzig wird spätestens dann ein Problem bekommen wenn Rangnick wieder Sportdirektor wird und sich mit Nagelsmann über Zuständigkeiten streitet. Auch was Spieler und Aktivitäten auf dem Transfermarkt angeht unglücklich. Würde mich sehr wundern wenn das eine ganze Saison durch gutgeht, aber lassen wir uns mal überraschen.
Lobhudel 09.07.2018
3. Warum ist es unsäglich, wenn sich Vereine mal an Verträge halten?
Zitat von hador2Ich verstehe nicht warum sich alle Beteiligten das hier antun. Hoffenheim hat einen Trainer, der so oder so mit dem Kopf schon mindestens halb woanders ist. Und Leipzig wird spätestens dann ein Problem bekommen wenn Rangnick wieder Sportdirektor wird und sich mit Nagelsmann über Zuständigkeiten streitet. Auch was Spieler und Aktivitäten auf dem Transfermarkt angeht unglücklich. Würde mich sehr wundern wenn das eine ganze Saison durch gutgeht, aber lassen wir uns mal überraschen.
Ich würde es schlicht professionell nennen. Aber dass jetzt ausgerechnet der "Brause-" und der "SAP-"Club dieses Gebaren in der BL einführen, ist wohl etwas unerwartet. Ansonsten werden ja wohl eher Abfindungsmillionen in der scheinheilig interpretierten Loyalität zu sog. Traditionsvereinen verballert. Warum sollte eigentlich Nagelsmann seinen Vertrag nicht ordnungsgemäß erfülllen? Da er als einer der jüngsten und erfolgreichsten BL-Trainer noch eine längere Karriere vor sich hat, wird er damit seine Vita wohl kaum belasten.
widower+2 09.07.2018
4. Unerwartet?
Zitat von LobhudelIch würde es schlicht professionell nennen. Aber dass jetzt ausgerechnet der "Brause-" und der "SAP-"Club dieses Gebaren in der BL einführen, ist wohl etwas unerwartet. Ansonsten werden ja wohl eher Abfindungsmillionen in der scheinheilig interpretierten Loyalität zu sog. Traditionsvereinen verballert. Warum sollte eigentlich Nagelsmann seinen Vertrag nicht ordnungsgemäß erfülllen? Da er als einer der jüngsten und erfolgreichsten BL-Trainer noch eine längere Karriere vor sich hat, wird er damit seine Vita wohl kaum belasten.
Wohl eher folgerichtig, weil weder Hoffenheim noch Leipzig aufs Geld achten müssen und es sich somit eher als Traditionsvereine leisten können, in solchen Fragen hart zu bleiben.
golfstrom1 09.07.2018
5. Leipzig
Für Leipzig ist das die bestmögliche Konstellation. Wenn man jetzt einen anderen Trainer eingestellt hätte, wäre es schwierig gewesen diesen bei Erfolg wieder zu entlassen nur weil Nagelsmann kommt. So rückt Rangnick dann wieder auf seine bisherige Position und Nagelsmann kann seinen Vertrag ruhig und ohne Kompromisse erfüllen. Leipzig und auch Hoffenheim werden im nächsten Jahr mit hoher Sicherheit ihre Ziele erreichen.
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