Hamburg - "Ihr Ziel war ganz klar, sich mit den Fans des FC Kopenhagen anzulegen", sagte Polizei-Inspektor Michael Kristiansen über die Anhänger der Gastgeber, die ihren Pokal-Erfolg auf dem Platz feierten. Zuvor hatte Bröndby im Viertelfinale (1:0 n.V.) den FC Kopenhagen besiegt.
Das Ergebnis kam überraschend, denn Bröndby ist in der dänischen Liga derzeit Vorletzter und gilt als konkursgefährdet. Entsprechend groß war die Begeisterung über den Sieg gegen den ungeliebten Rivalen, der die Tabelle der Superligaen anführt.
Weniger begeistert war Bröndbys Sicherheitschef Emil Bakkendorf. "Es ist eine Schande und inakzeptabel. Das ist eine groteske Entwicklung. Ich verurteile das aufs Schärfste", so Bakkendorf. Bröndby entschuldigte sich für die Vorfälle und setzte in Erwartung einer entsprechenden Verbandsstrafe den Vorverkauf für die kommenden zwei Heimspiele aus.
jar/sid/dpa
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