Rassismus Uefa bestraft Steaua Bukarest und Ludogorets Rasgrad

Playoff-Duell mit Folgen: Aufgrund rassistischer Ausfälle beider Fangruppen müssen Steaua Bukarest und Ludogorets Rasgrad eine empfindliche Geldstrafe zahlen. Steaua muss zudem eine Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen.

Steaua-Fans: Ausschreitungen im Spiel gegen Ludogorets Rasgrad
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Steaua-Fans: Ausschreitungen im Spiel gegen Ludogorets Rasgrad


SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Die Uefa hat die Vereine Steaua Bukarest und Ludogorets Rasgrad wegen rassistischer Vorfälle beider Fangruppen bestraft. Die Klubs aus Bulgarien und Rumänien waren im August in den Playoffs zur Champions League aufeinandergetroffen, dabei war es zu den nicht näher beschriebenen Ausschreitungen gekommen.

Wie die Uefa mitteilte, muss Rasgrad beim ersten Heimspiel gegen Titelverteidiger Real Madrid am 1. Oktober mehrere Stadionblöcke leerlassen. Das Spiel findet in Sofia statt, weil die Spielstätte von Ludogorets zu klein ist. Der Verein muss zudem eine Strafe in Höhe von 16.000 Euro zahlen. Rasgrad war nach einem kuriosen Elfmeterschießen in die Champions League eingezogen.

Steaua Bukarest erhielt als Wiederholungstäter eine deutlich härtere Strafe. Neben einer Zahlung in Höhe von 64.000 Euro müssen die Rumänen ihr erstes Heimspiel in der Europa League gegen Aalborg BK am 18. September unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen.

Neben den rassistischen Ausfällen hatten die Fangruppen auch Feuerwerkskörper abgebrannt und das Spielfeld nach dem Ende der Partie gestürmt.

tpr/dpa



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