Rassismus-Skandal: Boateng soll Rede vor der UN halten

Für sein konsequentes Handeln nach rassistischen Angriffen während eines Testspiels hatte AC-Mailand-Profi Kevin-Prince Boateng viel Zuspruch erhalten. Nun wurde er von den Vereinten Nationen eingeladen, eine Rede gegen Rassismus zu halten.

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REUTERS

Fußballer Boateng: "Wir sind alle gleich"

Hamburg - Profifußballer Kevin-Prince Boateng vom AC Mailand soll bei einer Anti-Rassismus-Veranstaltung der Vereinten Nationen sprechen. Das berichteten italienische Medien am Donnerstag. Die 15-minütige Rede ist für den 21. März zum Internationalen Tag gegen Rassismus in Genf geplant.

Vor und während eines Testspiels bei Pro Patria hatten Fans des Viertligisten Boateng und weitere dunkelhäutige Milan-Spieler mit Affen-Lauten beleidigt. Daraufhin stellte Boateng in der 26. Minute sein Spiel ein, schoss den Ball in Richtung der Zuschauer und verließ den Platz. Seine Teamkollegen folgten Boateng, das Spiel wurde abgebrochen. Für seine Aktion bekam Boateng weltweit Anerkennung.

Er fühle sich geehrt und sei schon aufgeregt, sagte Boateng über die Einladung. "Ich werde sagen, was ich darüber denke. Nämlich, dass wir alle gleich sind und dass die Ereignisse von Busto Arsizio eine schlimme Sache waren."

psk/dpa

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