2. Fußballbundesliga RB Leipzig beschließt Ausgliederung der Profiabteilung

Fußball-Zweitligist RB Leipzig hat seine Profimannschaft und den Nachwuchs bis zur U16 in eine GmbH ausgegliedert. Die Entscheidung war auch eine Reaktion auf den Lizenzstreit mit der DFL.

RB-Leipzig-Spieler: In eigener GmbH beschäftigt
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RB-Leipzig-Spieler: In eigener GmbH beschäftigt


SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Die Professionalisierung von RB Leipzig schreitet voran. Der Fußball-Zweitligist beschloss auf seiner Mitgliederversammlung wie erwartet die Ausgliederung der Profiabteilung sowie der Nachwuchsteams bis zur U16 in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Der Ausgliederung, die rückwirkend zum Sommer in Kraft tritt, stimmten die nur 14 stimmberechtigten der insgesamt 54 anwesenden Mitglieder einstimmig zu.

Dieser Schritt des vor fünf Jahren gegründeten Vereins ist offenbar auch eine Reaktion auf den Lizenzstreit mit der Deutschen Fußball Liga (DFL). Die DFL hatte den von einem österreichischen Brausekonzern finanzierten Klub aufgefordert, die Führungsstruktur zu verändern und die Mitgliedschaft zu vereinfachen.

"RB Leipzig bewegt sich damit freiwillig aus dieser rechtlichen Grauzone", sagte der Sportrechtsexperte Johannes Arnhold. Als eingetragener Verein war RB Leipzig unter anderem nicht von der 50+1-Regel der DFL erfasst. Der Stammverein wird dennoch künftig die Mehrheit der Stimmrechte haben, unabhängig von den Geldgebern.

psk/sid/dpa



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