RB Leipzig in der Europa League Mehr Mitglieder als Auswärtsfans

Bundesligist RB Leipzig wird seit Jahren dafür kritisiert, nur 17 Vereinsmitglieder zu haben und keine neuen zuzulassen. Kleiner wird die dürftige Zahl nur, wenn es in der Europa League nach Craiova geht.

Leipzigs Spieler nach dem Hinspiel gegen Craiova
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Leipzigs Spieler nach dem Hinspiel gegen Craiova


In der dritten Runde der Europa-League-Qualifikation trifft RB Leipzig auf den rumänischen Klub CS Universitatea Craiova. Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel steht der Bundesligist kurz davor, in die Playoffs einzuziehen, dann sind es nur noch zwei Spiele bis zur Gruppenphase. Die Fans der Leipziger sehen die Ausgangslage ähnlich klar, denn zum Auswärtsspiel in Rumänien wurden laut "Leipziger Volkszeitung" nur sieben Tickets verkauft.

In der kurzen europäischen Geschichte der Leipziger - in der vergangenen Saison spielte RB erstmals Champions und Europa League - lag der bisherige Negativrekord bei einer Auswärtsfahrt bei 20 Fans, gezählt beim Europa-League-Achtelfinale in Sankt-Petersburg.

In Heimspielen kann das Team von Trainer Ralf Rangnick in der Regel auf die eigenen Fans bauen, in der vergangenen Saison kamen im Durchschnitt 38.565 Zuschauer zu den Bundesliga-Heimspielen. Anders sieht es bei den Mitgliedern aus. Seit Jahren wird RB dafür kritisiert, nur 17 Vereinsmitglieder (Stand März 2016) zu haben. So will die Red Bull GmbH als Gesellschafter verhindern, dass zu viel Einfluss von außen genommen wird.

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insgesamt 25 Beiträge
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Mathe-Genie 16.08.2018
1. Schlecht gewählte Überschrift
Bin kein Experte, aber die Mitgliederzahl ist doch regelmäßig höher als die Anzahl der Auswärtsfans. Laut Wikipediaeintrag zu Mitgliederzahlen hat der FC Bayern 290k, BVB 154k, FC Köln 102k... die fahren auch nicht alle zu Auswärtsspielen. Da hätte man doch eine wesentlich bessere Überschrift texten können, wenn man sich über die geringe Mitgliederzahl und Auswärtsfanbasis der Leipziger mokieren mag.
Abuelo 16.08.2018
2. Na und?
Die Anzahl der nach Crauva fahrenden Fan mag dürftig sein, aber die ist wohl aber auch erklärlich, ebenso wie das kleine Aufgebot an Spielern, welche nach Rumänien gereist sind.Und hört endlich auf. euch über die geringe Mitgliederzahl zu mokieren. Was in einem Gartenverein unerläßlich ist. muss im modernen Profifußball nicht unbedingte Notwendigkeit sein, zumal Mintzlaff und Rangnick absolut gute Führungsarbeit leisten. Außerdem, keine Mitglieder heißt ja nicht keine Fans. Ganz am Anfang waren wir ja nicht viel mehr zu Heimspielen als jetzt nach Craiova reisen.
oberkellnerkarl 16.08.2018
3. Und das ist einen Artikel im SPON wert?
Puh.....
whitewisent 16.08.2018
4.
RB-Bashing scheint ja nun auch bei SPON-Autoren alltagstauglich zu sein, aber man sollte sich nicht auch noch diese Ultraphrasen über die Definition von Fans zu eigen machen. Zu den Sommerspielen für die EC-Qualifikationen waren die Zuschauerzahlen noch nie berauschend, vor allem wenn man die geringe sportliche Wertigkeit mit dem Aufwand ins Verhältnis setzt. Mit der Überschrift wird aber suggeriert, daß es eine Verbindung zwischen Mitgliedern und Fans gibt. Dazu müsste man vieleicht die Zugriffszahlen auf die Berichterstattung zum Spiel zugreifen. Denn "Fan" ist man in verschiedener Ausprägung, und da Fußballvereine keine Sekten sind, ist der Zugang eben variabel, auch wenn man Fan ist.
TheDjemba 16.08.2018
5. Naja
Zitat von AbueloDie Anzahl der nach Crauva fahrenden Fan mag dürftig sein, aber die ist wohl aber auch erklärlich, ebenso wie das kleine Aufgebot an Spielern, welche nach Rumänien gereist sind.Und hört endlich auf. euch über die geringe Mitgliederzahl zu mokieren. Was in einem Gartenverein unerläßlich ist. muss im modernen Profifußball nicht unbedingte Notwendigkeit sein, zumal Mintzlaff und Rangnick absolut gute Führungsarbeit leisten. Außerdem, keine Mitglieder heißt ja nicht keine Fans. Ganz am Anfang waren wir ja nicht viel mehr zu Heimspielen als jetzt nach Craiova reisen.
Naja, natürlich heißt nicht keine Mitglieder gleich keine Fans. Aber keine (Auswärts)fans heißt genau das, nämlich keine (Auswärts)fans. Den "Fans" der Leipziger geht es also scheinbar nicht darum, ihre Mannschaft zu unterstützen, egal wo und zu welchen Bedingungen, sondern um ein schönes Event, das man lieber vor der Haustür genießt. Und Kern der Aussage ist doch, selbst unter den 38.000 Besuchern der Heimspiele, gibt es keine hartgesottenen Fans, sondern eben nur das: Kunden. Die nicht einmal Mitglied werden dürfen. Die sollen nur schlucken und zahlen. Das ist das Modell RB.
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