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Reaktionen auf Klinsmann: "Kompliment an die Bayern" - "Ach du Scheiße"

Jürgen Klinsmann als Trainer zum FC Bayern - damit hatten selbst Insider nicht gerechnet. Die Verpflichtung des ehemaligen Teamchefs der Nationalelf ruft unterschiedliche Reaktionen hervor - SPIEGEL ONLINE hat sie zusammengestellt.

Theo Zwanziger (DFB-Präsident): "Es ist eine tolle Sache, dass Jürgen Klinsmann wieder nach Deutschland zurückkehrt. Er hat viel für den deutschen Fußball geleistet und wird sicherlich auch beim FC Bayern einiges bewegen."

Joachim Löw (Bundestrainer): "Für mich persönlich ist das eine Überraschung. Doch nach unseren Telefonaten in den letzten Wochen und Monaten war ich mir sicher, dass er sehr schnell wieder auf eine Trainerbank zurückkehren wird. Er ist eine absolute Bereicherung für den deutschen Fußball. Insgesamt ist es ein spannendes Projekt, dass ein ehemaliger Bundestrainer, der viel bewegt hat, einen deutschen Spitzenklub trainiert. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit."

Oliver Bierhoff (Nationalmannschafts-Teammanager) "Jürgen ist einfach immer für eine Überraschung gut, was er auch in seiner Funktion als Bundestrainer bewiesen hat. Er ist eine Bereicherung für die Liga und es wird auf jeden Fall spannend mit ihm werden. Ich freue mich, dass er wieder dauerhaft in Deutschland ist."

Wolfgang Niersbach (DFB-Generalsekretär): "Für mich persönlich ist das eine Riesenüberraschung. Ich freue mich über die Entscheidung und denke, dass durch sie eine noch stärkere Allianz zwischen dem DFB und einem der wichtigsten Vereine der Bundesliga entstehen wird."

Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Jürgen hat bei der WM Erfolg gehabt, und Bayern möchte sicher, dass er diese Arbeit dort fortsetzt. Ob das gut geht? Diese Gedanken muss ich mir nicht machen."

Nationalspieler Torsten Frings (Werder Bremen): "Das interessiert mich nicht. Das interessiert mich wirklich nicht."

Geschäftsführer Klaus Allofs (Werder Bremen): "Für mich ist das keine ganz große Überraschung. Das ist die erwartet große Lösung. Ich hoffe nur, dass er kein Meisterteam übernehmen wird. Ansonsten ist es für uns von keiner großen Bedeutung. Ich befürchte jetzt aber keine große Abwanderung von Nationalspielern in Richtung München."

Sportdirektor Christian Hochstätter (Hannover 96): "Damit habe ich nicht gerechnet, aber es freut mich, dass Jürgen wieder da ist. Es tut der Bundesliga gut, wenn so ein Mann zurückkommt."

Udo Lattek (Ex-Trainer von Bayern München): "Das Arbeiten als Bundestrainer ist anders als das Arbeiten als Vereinscoach. Er ist jetzt voll eingespannt, hat keine Minute Freizeit. Klinsmann ist hochintelligent, aber auch ein sturer Kopf. Mal sehen, wie er mit den Führungsgremien bei den Bayern zurechtkommt. Das wird eine hochinteressante neue Saison. Klinsmann war bei der Nationalmannschaft mehr Teamchef oder Teammanager. Der eigentliche Trainer bei der Nationalmannschaft war Joachim Löw."

Thomas Helmer (Ex-Nationalspieler von Bayern München ): "Mich überrascht zumindest, dass es so schnell gegangen ist. Ich habe immer jemanden favorisiert, der noch relativ unverbraucht ist. Und ich glaube, das ist Jürgen. Jemand, der mal neue Wege beschritten hat. Jemand, der auch die Fußball-Nationalmannschaft verkörpert. Von daher bin ich sehr gespannt. Ich glaube auf jeden Fall, dass es gut gehen kann. Die Frage ist nur, wie er sich mit den Verantwortlichen verträgt. Das ist die spannende Frage. Erst mal wird das bestimmt klappen. Dann muss man mal sehen."

Rolf Dohmen (Sportdirektor Karlsruher SC): "Kompliment an die Bayern, dass sie so schnell einen hochqualifizierten deutschen Trainer gefunden haben. Für die Bundesliga ist die Rückkehr von Jürgen Klinsmann hervorragend. Falls es stimmt, dass Uli Hoeneß und Klinsmann früher Schwierigkeiten miteinander hatten, dann zeigt es die Stärke von Hoeneß. Für ihn ist der FC Bayern wichtiger als alles andere."

Klinsmanns Mutter Martha: "Nee, das habe ich noch nicht gewusst. Ach du scheiße."

Regierungssprecher Ulrich Wilhelm: "Die Kanzlerin (Angela Merkel) freut sich wie Millionen Fußballfans in Deutschland, dass Jürgen Klinsmann jetzt zurückkommt nach Deutschland und dort seine Kunst zur Geltung bringt."

Zusammengestellt von sid und dpa

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Forum - Klinsmann - der richtige Trainer für die Bayern?
insgesamt 856 Beiträge
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1.
Tomislav, 11.01.2008
Zitat von sysopJürgen Klinsmann wird Nachfolger von Ottmar Hitzfeld beim FC Bayern München. Der frühere Bundestrainer wird seinen neuen Job zum 1. Juli 2008 antreten. Ist der Startrainer der richtige Mann für die Bayern?
Ich denke, das er auf jeden fall ein guter Trainer ist und was aus der Mannschaft rausholen kann. Ein ehrgeiziger Mann mit klaren Vorstellungen, in die er sich nicht von aussen reinreden läßt. Allerdings könnte genau das für Zündstoff sorgen. ;)
2.
nephrom 11.01.2008
Der nächste Bayern-Thread... Auf jeden Fall ist es eine überraschende und mutige Entscheidung der Bayern-Führung, einen nicht so arrivierten Trainer zu engagieren. Ob Klinsmann der richtige Mann ist, wird man erst nächste Saison sagen können. Was mich aber interessiert: Was macht Klinsmann denn zum Startrainer?
3.
anselmi 11.01.2008
Nur die allerdümmsten Kälber... Der Vorstand wird das Gehüpfe und Gezappel von Klinsmann ein halbes Jahr lang ansehen, um in der Winterpause einen vernünftigen Trainer zu verpflichten, der wenigstens einen UEFA-Cup-Platz retten kann.
4.
anselmi 11.01.2008
... bin ja mal gespannt, ob man den FC Bayern von Kalifornien aus trainieren kann.
5.
lemmiecaution 11.01.2008
Das ist ja nun die größte Lachnummer aller Zeiten und ein Indiz, dass Weißwürste gefährliche Nebenwirkungen haben. Dem Quatsch, Magath rauszuschmeissen, um Hitzfeld zurückzuholen, setzen die Bayern-Chefs jetzt die Krone auf. Klinsmann als Klubtrainer ? Wer soll denn da trainieren, Jogi Löw als Assistenztrainer ? Seine amerikanischen Kasperfreunde als Konditions- und Techniktrainer ? Welche Aufgaben übernimmt Bierhoff ? Und vor allem : Jede Woche First-Class-Tickets nach Kalifornien und zurück, wer zahlt das ? Als erstes wird er seine früheren Gegner und Kritiker im Verein rausschmeissen, Sepp Maier wird sich schon freuen. Vielleicht kann sein Spätzle-Spezi Mayer-Amselfelder den Bayern-Vorstand ablösen. Ein Schlag ins Gesicht für alle gestandenen Fußballtrainer. Ein Witz, wie gesagt : eine Lachnummer.
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