Internationaler Fußball: Ajax, Basel und Porto Meister

Ajax Amsterdam ist zum 31. Mal niederländischer Meister geworden. Der FC Basel sicherte sich den 15. Titel in der Vereinsgeschichte, in Portugal jubelte der FC Porto. Und: Der FC Chelsea untermauerte mit einem Kantersieg seine derzeit gute Form.

Ajax' Janssen: Trifft per Elfmeter zum 1:0 Zur Großansicht
AP

Ajax' Janssen: Trifft per Elfmeter zum 1:0

Hamburg - Der niederländische Rekordmeister Ajax Amsterdam hat sich zum 31. Mal in der Clubgeschichte den nationalen Titel gesichert: Nach dem 2:1 (1:0)-Sieg über Twente Enschede liegt die Mannschaft mit 70 Punkten zwei Spieltage vor Saisonende uneinholbar vor dem Tabellenzweiten Feyenoord Rotterdam (64 Punkte). Rotterdam gewann zwar 1:0 (0:0) gegen AZ Alkmaar, besitzt aber im Vergleich zu Ajax das um 24 Treffer deutlich schlechtere Torverhältnis. Für Amsterdam trafen Theo Janssen (30.) per Elfmeter und Gregory van der Wiel (78.), Leroy Fer (73.) sorgte für den Ehrentreffer von Twente. Am kommenden Mittwoch nach dem Heimspiel gegen VVV Venlo soll die Meisterfeier steigen.

Seinen Titel ebenfalls schon sicher hat der FC Basel: Die Schweizer feierten mit einem 3:1 (1:1)-Erfolg gegen FC Lausanne-Sport vorzeitig den ersten Titel-Hattrick der Vereinsgeschichte. Der ehemalige Bundesliga-Profi Marco Streller (8.), der frühere Dortmunder Alexander Frei (64.) und Jacques Zoua Daogari (90.) trafen für die Heimmannschaft. Junior Negrao (20.) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich. Bei fünf ausstehenden Partien liegt Basel mit 65 Punkten uneinholbar vor dem FC Luzern (47).

Der FC Porto ist zum 26. Mal portugiesischer Meister. Der Club hat zwei Spieltage vor Saisonende sechs Punkte Vorsprung auf Verfolger Benfica Lissabon, der aufgrund der verlorenen direkten Vergleichs nicht mehr am Spitzenreiter vorbeiziehen kann. Porto profitierte von Benficas Patzer bei Abstiegskandidat Rio Ave. Der Rekordmeister (32 Titel) kam beim Underdog nicht über ein 2:2 (2:1) hinaus. Porto hatte am Samstagabend 2:0 (1:0) bei Maritimo Funchal auf Madeira gewonnen.

Real vor Titelgewinn, Barcelona feiert Kantersieg

Der Titel der spanischen Meisterschaft ist für Real Madrid zum Greifen nahe: Der Rekordmeister hat das Heimspiel gegen den FC Sevilla 3:0 (1:0) gewonnen. Vier Tage nach dem Champions-League-Aus gegen den FC Bayern im Bernabéu brachte Cristiano Ronaldo die "Königlichen" in der 19. Minuten in Führung. Karim Benzema traf gleich doppelt (48./52.)

Erzrivale FC Barcelona zog am Abend mit einem 7:0 (3:0) bei Rayo Vallecano nach und vertagte damit Reals Meisterparty. Lionel Messi (15.), Alexis Sánchez (26.) sowie Seydou Keita (38.), der Barcelonas 100. Treffer in der laufenden Spielzeit erzielte, sorgten für die 3:0-Pausenführung. Pedro (47./88.), Thiago Alcantara (78.) und Messi (90.) mit Saisontor 43, mit dem er mit Ronaldo gleichzog, erhöhten nach dem Wechsel.

Champions-League-Finalist FC Chelsea hat sich mit einem wahren Torfestival bis auf einen Punkt an den Tabellenvierten der Premier League, Tottenham Hotspur, herangeschoben: Die Blues setzten sich im Londoner Derby gegen die Queens Park Rangers 6:1 durch. Der Spanier Fernando Torres (19./25./64.), Daniel Sturridge (1.), John Terry (13.) und Florent Malouda (80.) erzielten die Treffer für Chelsea. Das Ehrentor für die Rangers erzielte Djibril Cissé (84.). Chelsea-Coach Robert di Matteo verzichtete in der Startelf auf die drei für das Champions-League-Endspiel gegen den FC Bayern gelbgesperrten Spieler Ivanovic, Ramires und Meireles.

Juventus Turin bleibt in der italienischen Meisterschaft unbeirrt auf Titelkurs. Drei Spieltage vor Ende der Serie A verteidigte der Spitzenreiter (77 Punkte) seine drei Punkte Vorsprung vor Titelverteidiger AC Mailand. Die in der Serie A in der laufenden Saison noch unbesiegten Turiner gewannen am Sonntag 4:0 beim Abstiegskandidaten in Novara. Milan hielt mit einem 4:1-Erfolg in Siena Schritt. Vize-Meister Inter Mailand konnte Boden gutmachen. Mit einem mühsamen 2:1-Erfolg beim schon abgestiegenen Tabellenschlusslicht Cesena zog Inter mit dem Tabellendritten SSC Neapel auf 55 Punkte gleich.

Der Schottische Meister Celtic Glasgow hat im 399. "Old Firm" seine Vormachtstellung eindrucksvoll demonstriert: Celtic, das bereits seit Anfang April als Meister feststeht, bezwang den ewigen Rivalen Glasgow Rangers am zweiten Spieltag der Finalrunde 3:0 (2:0).

psk/dpa

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