Einspruch vor dem Verwaltungsgericht Zidane darf doch als Trainer weiterarbeiten

Darf Zinédine Zidane die Reservemannschaft von Real Madrid trainieren oder nicht? Weil ihm Lizenzen fehlen, hatte ihn der spanische Verband drei Monate gesperrt. Diese Sperre setzte ein Gericht nun aber vorübergehend aus.

Real-Trainer Zidane: Darf vorerst weitertrainieren
AFP

Real-Trainer Zidane: Darf vorerst weitertrainieren


SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Der frühere Weltfußballer Zinédine Zidane darf vorerst weiter als Trainer der zweiten Mannschaft von Real Madrid arbeiten. Der 42-Jährige erreichte beim Sport-Verwaltungsgericht eine vorübergehende Aussetzung seiner dreimonatigen Sperre, das teilte sein Klub in einer Presseerklärung mit.

Zunächst war der Trainer des Reserveteams Real Madrid Castilla mit seinem Einspruch noch beim spanischen Verband RFEF gescheitert. Der Verein hatte aber bereits angekündigt, das Urteil vor dem Sport-Verwaltungsgericht anzufechten. Auch sein Co-Trainer Santiago Sánchez darf zunächst weiterarbeiten.

Zidane trainiert das Team seit Saisonbeginn - allerdings ohne die nötige Lizenz zu besitzen. Daher sperrte ihn das Wettbewerbskomitee des Verbands für drei Monate, genauso wie seinen Kollegen Sánchez, weil er mit seiner Lizenz die illegale Arbeit des Franzosen ermöglicht habe. Der Weltmeister von 1998 ist zwar im Besitz der Uefa-A-Lizenz, allerdings benötigt er für sein Engagement in der dritten Liga eine spanische Trainerlizenz der Stufe drei. Bereits im August hatte die spanische Trainervereinigung CENAFE Zidane beim Verband angezeigt.

Zidane war von 2011 bis 2012 Sportdirektor der Königlichen gewesen. Im Mai gewann er als Co-Trainer des Italieners Carlo Ancelotti "La Decima", Reals zehnten Champions-League-Titel, gegen den Stadtrivalen Atlético Madrid. Als Spieler lief er von 2001 bis 2006 in 210 Pflichtspielen für Real auf und gewann 2002 die Champions League im Finale gegen Bayer Leverkusen.

asi/sid



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