77-Sekunden-Schock Salzburg verpasst zum elften Mal die Champions League

Österreichs Meister lag bereits mit zwei Toren gegen Roter Stern Belgrad in Führung, doch am Ende scheiterte Salzburg in der Qualifikation zur Champions League. Wieder einmal.

Frustrierte Salzburger, jubelnde Belgrader
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Frustrierte Salzburger, jubelnde Belgrader


Der österreichische Meister Red Bull Salzburg hat auch im elften Versuch die Champions-League-Teilnahme verpasst. Das Team des deutschen Trainers Marco Rose kam gegen den serbischen Champion Roter Stern Belgrad im Playoff-Rückspiel trotz einer 2:0-Führung nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus (Hinspiel: 0:0).

Nach den Treffern des Israelis Munas Dabbur (45./48., Foulelfmeter) sah es eigentlich gut aus für Salzburg. Belgrad gelang jedoch vor 26.500 Zuschauern durch Ben Nabouhane (65./66.) innerhalb von 77 Sekunden der Ausgleich.

Salzburg war seit der Übernahme des Traditionsvereins Austria Salzburg durch Red Bull im Jahr 2005 zehnmal in der Qualifikation gescheitert, unter anderem an F91 Düdelingen (Luxemburg) und HNK Rijeka (Kroatien). In der vergangenen Saison hatte Österreichs Serienmeister das Halbfinale der Europa League erreicht, in diesem Wettbewerb wird der Klub nun erneut antreten.

bka/sid



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