Regionalliga Fußballer Sänger bei Unfall unter Alkohol-Einfluss

Der Ex-DDR-Nationalspieler Carsten Sänger war bei seinem Autounfall ziemlich "blau". Die Blutprobe des 36-Jährigen wies einen Alkoholwert von 1,47 Promille auf.


Der Unfall des ehemaligen DDR-Auswahlspielers Carsten Sänger am vergangenen Samstag ist nicht auf einen technischen Defekt seines Fahrzeugs zurückzuführen. Die Staatsanwaltschaft Erfurt gab bekannt, dass bei dem 36-Jährigen 1,47 Promille Alkohol im Blut festgestellt wurden. Sänger musste im Krankenhaus unterdessen der linke Unterschenkel amputiert werden. Der zuletzt als Libero beim nordostdeutschen Fußball-Regionalligisten Rot-Weiß Erfurt aktive Spieler befindet sich nach Auskunft des Erfurter Vereinspräsidenten Klaus Neumann nach der erfolgten Amputation zwar noch auf der Intensivstation des Erfurter Klinikums, aber nicht mehr in Lebensgefahr.

Sänger, der 17 Mal das Trikot der DDR-Nationalmannschaft trug, war in der Nacht zum Samstag auf der Heimfahrt von der Regionalliga-Partie in Zwickau kurz vor seinem Thüringer Wohnort Kerpsleben mit seinem Privatwagen von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto hatte sich mehrfach überschlagen. Weil der Fußballer sofort nach dem Unfall gefunden wurde, konnte ihm das Leben gerettet werden.



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