Rekordniederlage 149 Eigentore aus Protest

In Madagaskar hat eine Fußballmannschaft während eines Erstliga-Spiels aus Protest gegen eine Schiedsrichter-Entscheidung 149 Eigentore geschossen - Weltrekord.


Antananarivo - "Selbstzerstörung erster Klasse" hat der madagassische Fußball-Klub Stade Olympique l'Emyrne (SOE) betrieben und zugleich einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt. Im Meisterschaftsspiel bei AS Adema sei es zu einem Streit zwischen dem Olympique-Trainer und dem Schiedsrichter der Partie gekommen, berichtete Radio Madagaskar am Freitag. Im Anschluss daran hätten die SOE-Spieler den Ball nach jedem Anstoß immer wieder sofort ins eigene Tor geschossen, sagten Zuschauer, die in dem Beitrag zu Wort kamen. Die Partie endete 149:0 für den Gastgeber AS Adema, dessen Spieler den Vorgang amüsiert verfolgt hätten, ohne etwas dagegen zu unternehmen. Dem Bericht zufolge handelt es sich bei dem Endstand um einen neuen Ergebnis-Weltrekord in einer Erstliga-Partie.

SOE hatte im vergangenen Jahr die Meisterschaft Madagaskars gewonnen. Neuer Meister ist jedoch die Mannschaft von AS Adema, die sich den Titel bereits am vergangenen Wochenende gesichert hatte.



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