Hamburg - Der FC Bayern muss im zweiten Gruppenspiel der Champions League am Dienstag (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) bei Bate Borissow auf Arjen Robben verzichten. Der 28 Jahre alte Niederländer, den nach wie vor muskuläre Probleme plagen, trat die Reise nach Weißrussland erst gar nicht mit an. Robben soll stattdessen drei Tage in München trainieren, damit er am Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim wieder fit ist. Der Nationalspieler hatte schon beim 2:0-Sieg in Bremen gefehlt.
Auch Ligakonkurrent VfB Stuttgart ist von Verletzungssorgen geplagt. Vor dem Europa-League-Spiel bei Molde FK droht Kapitän Serdar Tasci auszufallen. Nach einem Zusammenprall im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg ergab die Untersuchung eine schwere Prellung oberhalb des Knies. Der Einsatz am Donnerstag gegen Molde ist fraglich. Tasci hatte in dieser Saison schon zwei Spiele wegen Oberschenkelproblemen verpasst. Im zweiten Gruppenspiel fehlen dem VfB zudem Tim Hoogland (Bänderriss im Sprunggelenk) und Tunay Torun (Muskelverletzung im Oberschenkel).
Turbine Potsdam muss in der Champions-League-Partie gegen Standard Lüttich auf Stefanie Mirlach und Alexandra Singer verzichten. Die beiden Spielerinnen hatten sich bei einem Zusammenprall im Spitzenspiel der Frauen-Bundesliga gegen den 1. FFC Frankfurt (1:2) verletzt. Singer zog sich ein Schädel-Hirn-Trauma und eine stark blutende Kopfwunde zu, Mirlach eine Gehirnerschütterung und eine Platzwunde. "Sie werden länger ausfallen. Am Mittwoch sind sie auf keinen Fall dabei", sagte Turbine-Trainer Bernd Schröder.
Bei Nationalspielerin Fatmire Bajramaj vom 1. FFC Frankfurt hat sich derweil der Verdacht auf einen Kreuzbandriss bestätigt. Die 24-Jährige hatte sich die Verletzung ebenfalls in der Partie gegen Potsdam zugezogen. Wie der Club mitteilte, wurde Bajramaj bereits am Montag in Frankfurt operiert und fällt nun voraussichtlich ein halbes Jahr aus.
Sergio Agüero von Manchester City hat schwere Vorwürfe gegen die englischen Schiedsrichter erhoben. Der argentinische Nationalspieler beschuldigte die Unparteiischen in der Premier League, ausländische Spieler schlechter zu behandeln als die einheimischen. "In England ist es üblich, dass die englischen Spieler besondere Privilegien genießen. Das ist aus meiner Sicht nicht gerecht - vor allem, weil hier genauso viele einheimische wie ausländische Fußballer in der Liga spielen", sagte der Torjäger.
mib/dpa/sid
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