Sexistische Aktivitäten bei Twitter Verband sperrt Huth für zwei Spiele

Zwei Spiele Sperre und eine Geldstrafe: Fußballprofi Robert Huth von Stoke City kommen seine anzüglichen Tweets teuer zu stehen. Der ehemalige Nationalspieler hatte im sozialen Netzwerk Bilder sexistisch kommentiert.

Fußballprofi Huth: Zwei Spiele gesperrt
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Fußballprofi Huth: Zwei Spiele gesperrt


SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Der frühere deutsche Nationalspieler Robert Huth ist wegen seiner sexistischen Aktivitäten im sozialen Netzwerk Twitter durch den englischen Fußballverband FA für zwei Spiele gesperrt worden. Zudem muss der 30-Jährige vom Premier-League-Klub Stoke City eine Geldstrafe von umgerechnet rund 20.000 Euro zahlen.

Huth musste sich wegen "Fehlverhalten in einem schweren Fall" verantworten. Der Abwehrspieler hatte mit seinem Account auf einer Seite, die Menschen in abgeschnittenem Bildformat in mitunter expliziten Posen darstellt, zwölf Tipps zu deren Geschlecht abgegeben. Als sich im Netz Kritik regte, löschte Huth seine Tweets und entschuldigte sich in dem Netzwerk. "Es war ausdrücklich kein Angriff auf irgendjemanden. Aber es tut mir leid, sollte ich jemanden gekränkt haben", schrieb er.

Erst im vergangenen Herbst war der frühere englische Nationalspieler Rio Ferdinand von den Queens Park Rangers wegen eines sexistischen Tweets mit drei Spielen Sperre und einer Geldstrafe in Höhe von rund 32.000 Euro belegt worden.

asi/sid



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NicksAlleVergeben 31.01.2015
1.
Also, verstehe ich das richtig? Herr Huth hat Bilder von nackten Menschen, die sexuelle Handlungen welcher Art auch immer vornehmen, aber deren Geschlecht (also wohl deren primäres Geschlechtsorgan) auf den Bildern nicht zu sehen ist, kommentiert. Seine Kommentare waren dahingehend, dass er über das nicht zu sehende primäre Geschlechtsorgan spekulierte. Richtig soweit? Bitte, liebe Leute, was soll daran sexistisch sein? Das ist vielleicht strunzdoof, in einigen Fällen vielleicht auch beleidigend, aber doch kein Drama! Was kommt als nächstes? Eine Abmahnung, weil man einen Porno geguckt hat und einem dabei die Brüste der einen zu klein und der Penis des anderes zu kurz waren?...und man das sogar äussert? PC nimmt überhand und die Gesinnungspolizei ist gut am Werke, hier, beim Swarten Piet, beim Titulieren von kindlichem Schminken als "Blackfacing" (auch, wenn die Minstrel Shows nichts mit Kinderschminken, Karneval etc. zu tun hatten). Es dringt in alle Bereiche vor. Ich gestehe: Ich habe Pornos gesehen. Mehrfach!
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