Möglicher Lewandowski-Abgang beim FC Bayern "Robert braucht eine Veränderung"

Verlässt Robert Lewandowski die Bayern? Geht es nach dem Berater des Starstürmers, lautet die Antwort: Ja. Der Wechselwunsch sei auch offiziell bei den Münchnern hinterlegt.

Robert Lewandowski
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Robert Lewandowski


Robert Lewandowski will nach Angaben seines Beraters den FC Bayern München vor Beginn der neuen Saison verlassen. "Robert fühlt, dass er eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht. Die Verantwortlichen des FC Bayern wissen darüber Bescheid", sagte Pini Zahavi der "Sport Bild".

Der 29 Jahre alte polnische Nationalstürmer steht beim deutschen Rekordmeister noch bis 2021 unter Vertrag, will nun aber demnach die sofortige Freigabe für einen Wechsel in diesem Sommer. Seine Beweggründe seien "nicht Geld oder ein bestimmter Klub, denn fast alle Top-Klubs hätten gerne den besten Stürmer der Welt in ihren Reihen", sagte Zahavi.

Der 74-Jährige hofft bei seinem Vorstoß auf das Verständnis von Präsident Uli Hoeneß und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge. "Jeder in der Klubführung des FC Bayern hat selbst eine große Karriere vorzuweisen. Sie sollten seine Situation verstehen."

"Werden beweisen, dass der Verein der Stärke ist"

Lewandowski wird seit geraumer Zeit immer wieder mit Champions-League-Sieger Real Madrid in Verbindung gebracht. Laut "Sport Bild" haben die Königlichen Abstand von einer Verpflichtung genommen, Paris St. Germain, der FC Chelsea und Manchester United sollen aber Interesse am Torjäger haben.

Zahavi ist seit Februar dieses Jahres einer von Lewandowskis Beratern. Er gilt als Mann für die Königstransfers. Im vergangenen Sommer hatte er den 222-Millionen-Wechsel von Superstar Neymar von Barcelona nach Paris mitorganisiert.

Ob Stürmer und Berater mit ihrem Vorstoß Erfolg haben werden, ist allerdings fraglich. Mehrfach hatte Bayern-Präsident Hoeneß einen Abgang Lewandowskis ausgeschlossen. Erst vergangene Woche zitierte ihn der "Kicker" so: "Wir werden der Fußballwelt beweisen, dass der Verein noch immer der Stärkere ist."

Lewandowski war 2014 von Borussia Dortmund zum FC Bayern gewechselt. Bei den Münchnern war er in 195 Pflichtspielen an 186 Toren beteiligt (151 Treffer, 35 Vorlagen).

mon/dpa/sid



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manque_pierda 30.05.2018
1. Gehen lassen...für 100 Mio.
Natürlich wäre der sportliche Verlust nicht gering für den FC Bayern, aber wenn man einen dreistelligen Mio-Betrag erhielte, was wohl Voraussetzung ist, sollte man an die Zukunft denken. Lewandowski wird 30 und hat gerade in der CL eben nicht den Unterschied gemacht. Die nächsten Jahre wird Bayern eh kaum um den CL-Sieg mitspielen, insofern doch lieber einen Stürmer mit anerkanntem Entwicklungspotenzial kaufen der 5-6 Jahre jünger ist. Für den Meisterschaftskampf wäre dies immer noch gut genug. Was hilft es einen unzufriedenen Mann im Team zu haben. Wenn die Kasse stimmt, dann soll man ihn lassen und die Summe vielleicht eins zu eins in Werner investieren.
CancunMM 30.05.2018
2.
Verkaufen und Bale holen. Schneller, beweglicher und wird bei Bayern auch Tore schießen.
Papazaca 30.05.2018
3. Kein Grund für Häme Richtung Bayern
Es zeigt nur, das Geld immer wichtiger wird und Verträge immer geringere Halbwertzeiten haben. Falls Lewa gehen sollte, wäre das aber in jedem Fall eine Schwächung de Bayern. Übrigens auch für den deutschen Fußball, der deutlich an Attraktivität verliert. Die Frage, ob die BL international noch konkurrenzfähig ist, stellt sich einmal mehr. Dir Perfektionierung des Videobeweises ist problematisch, ist aber sicher machbar und wird letztlich kommen. Wie die BL an mehr Geld kommen will - denn darum geht es letztlich - ist mir nicht so klar.
foaquito 30.05.2018
4.
Zitat von manque_pierdaNatürlich wäre der sportliche Verlust nicht gering für den FC Bayern, aber wenn man einen dreistelligen Mio-Betrag erhielte, was wohl Voraussetzung ist, sollte man an die Zukunft denken. Lewandowski wird 30 und hat gerade in der CL eben nicht den Unterschied gemacht. Die nächsten Jahre wird Bayern eh kaum um den CL-Sieg mitspielen, insofern doch lieber einen Stürmer mit anerkanntem Entwicklungspotenzial kaufen der 5-6 Jahre jünger ist. Für den Meisterschaftskampf wäre dies immer noch gut genug. Was hilft es einen unzufriedenen Mann im Team zu haben. Wenn die Kasse stimmt, dann soll man ihn lassen und die Summe vielleicht eins zu eins in Werner investieren.
Ich glaube, wenn sie dies den Bayern-Granden als Argument vorbrächten, würden sie hochkant aus der Säbener Strasse geworfen. Schliesslich ist es doch hochheiliger Anspruch in München ne Double-Saison als eher durchschnittlich erfolgreich zu betrachten. In der Sache dürften sie aber durchaus recht haben.
colada 30.05.2018
5. Das war zu erwarten....
Einige Beiträge bei SPON deuteten ja bereits darauf hin. Wenn er nochmals wechselt, dann jetzt. Ein Geschmäckle bleibt aber....hätte er total überzeugt und die letzten Spiele deutlich erfolgreicher gespielt -wäre es utopisch gewesen. Ein Schelm der hier .... Lässt man aber den nicht mehr ganz so erfolgreichen Stürmer mit Selbstzweifeln heraushängen, kommt ein Wechsel eher in Betracht.... Ich traue Leva leider diese Berechnung zu.
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