Positiv auf Kokain getestet Moskau-Spieler für zwei Jahre gesperrt

Er traf in dieser Champions-League-Saison gegen Leverkusen zum 2:2-Endstand - jetzt wurde Roman Eremenko für zwei Jahre gesperrt. Der Finne war positiv auf Kokain getestet worden. An der Wertung des Spiels wird das nichts ändern.

Roman Eremenko
AP

Roman Eremenko


Der finnische Nationalspieler Roman Eremenko ist von der Uefa nach einer vorläufigen Sperre von 30 Tagen endgültig für zwei Jahre gesperrt worden. In dieser Zeit wird er von allen Wettbewerben ausgeschlossen, wie die Europäische Fußball-Union mitteilte. Bei dem Mittelfeldspieler von ZSKA Moskau waren nach einem Champions-League-Gruppenspiel gegen Bayer Leverkusen Spuren von Kokain nachgewiesen worden.

Die Sperre gilt rückwirkend vom 6. Oktober an. Das Spiel gegen Leverkusen war im September 2:2 ausgegangen, Eremenko hatte in der 39. Minute zum Endstand getroffen. Auf das Spielergebnis hat die Sperre keinen Einfluss - der "Bild"-Zeitung sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler zu möglichen rechtlichen Schritten gegen die Wertung der Partie: "Natürlich werden wir uns informieren."

Laut Uefa-Regularien haben Dopingstrafen erst ab drei überführten Spielern pro Mannschaft Einfluss auf die Wertung eines Spiels. Bei zwei gedopten Spielern werden diese individuell bestraft und bei der betroffenen Mannschaft vermehrt Proben genommen. Bei einem gedopten Spieler wird nur dieser individuell bestraft.

luk/dpa/sid



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