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Rote Karte gegen Borrisow: Uefa sperrt Bayerns Boateng für zwei Spiele

Jérôme Boateng muss seine Grätsche in der Partie gegen Bate Borissow teuer bezahlen. Der Verteidiger von Bayern München wurde nach seinem Platzverweis im letzten Champions-League-Gruppenspiel für zwei Partien gesperrt - und fehlt somit im Achtelfinale.

Bayern-Verteidiger Boateng (Mitte): Platzverweis nach Grätsche gegen Borissow Zur Großansicht
Getty Images

Bayern-Verteidiger Boateng (Mitte): Platzverweis nach Grätsche gegen Borissow

Hamburg - Der FC Bayern München muss im Achtelfinale der Champions League erwartungsgemäß ohne Abwehrspieler Jérome Boateng auskommen. Der europäische Fußball-Verband Uefa habe den Verteidiger für zwei Partien in der Königsklasse gesperrt, teilte Bayern-Mediendirektor Markus Hörwick via Twitter mit. Die Münchner haben die Strafe bereits akzeptiert.

Boateng hatte am 5. Dezember beim 4:1 der Münchner im letzten Vorrundenspiel in der Champions League gegen Bate Borissow für ein Foul an Artem Konzewoidie Rote Karte gesehen. "Das war völlig unnötig, wie er in den Zweikampf geht, das sieht wüst aus. Die Rote Karte kann man geben. Er muss daraus lernen", hatte FCB-Trainer Jupp Heynckes den Platzverweis kommentiert.

Nach dem Ausfall von Holger Badstuber (Kreuzbandriss) stehen dem FC Bayern für die Achtelfinal-Begegnungen damit in Dante und Daniel van Buyten nur noch zwei etatmäßige Innenverteidger zu Verfügung. Heynckes hatte aber mehrfach betont, dass auch Javi Martinez oder Anatoli Timoschtschuk diese Rolle übernehmen könnten. Eine Neuverpflichtung im Winter schlossen die Münchner bislang aus.

luk/dpa/sid

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