Bayern-Star auf der Reservebank Khedira macht sich für Müller stark

Ersatzbank statt Startelf: Thomas Müller erlebt beim FC Bayern eine schwierige Phase. Für DFB-Kollege Sami Khedira ist das schwer nachzuvollziehen. Müller sei schließlich "einzigartig im Weltfußball".

Thomas Müller (l.), Sami Khedira (Archivbild)
imago/ Chai v.d. Laage

Thomas Müller (l.), Sami Khedira (Archivbild)


Sami Khedira hat sich für seinen Nationalmannschaftskollegen Thomas Müller stark gemacht. "Ich denke, einen Thomas Müller lässt man nicht gehen - und das wissen auch Ancelotti und die Bayern-Verantwortlichen", sagte der 30-Jährige der "Bild"-Zeitung.

FC-Bayern-Stürmer Müller war beim 2:0 der Münchner am Samstag bei Werder Bremen erst spät eingewechselt worden und hatte sich danach über Trainer Carlo Ancelotti beklagt: "Ich weiß nicht genau, welche Qualitäten der Trainer sehen will, aber meine sind scheinbar nicht hundertprozentig gefragt."

Bereits in der vergangenen Saison erlebte Müller unter anderem den Anpfiff des DFB-Pokal-Halbfinals gegen Dortmund und drei der vier K.-o.-Spiele in der Champions League von der Bank aus.

Dabei verfüge er laut Khedira über herausragende Qualitäten: "Er ist von seiner Art und Weise, Fußball zu spielen, einzigartig im Weltfußball", sagte der Mittelfeldspieler von Juventus der "Bild".

Khedira debütierte 2009 in der Nationalmannschaft. Seit 2010 gehören er und Müller gemeinsam zum Stammpersonal im DFB-Team von Bundestrainer Joachim Löw.

mon/sid



insgesamt 56 Beiträge
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pizzerino 29.08.2017
1. jetzt aber....
a hat zur Zeit nur einen Teilzeitjob. Sie schreiben hier bei einer anderen Zeitung ab, dass b meint, a sei zu gut für Teilzeit, und c wisse das auch. Artikel Ende. Naja.
comfortzone 29.08.2017
2. Überbewertet
Thomas Müller hat in der abgelaufenen Saison kaum Leistung gebracht. Wirkte - wenn er mal spielte - hilflos und überfordert, verstolperte die Bälle. Auch seine verzweifelte Körpersprache sprach Bände. Identifikationsfigur hin oder her - Titel gewinnt man mit Leistung, nicht mit Gefühlsduselei. Bayern hat auf den Positionen die Müller besetzen kann, momentan bessere Optionen. Das weiß auch der Trainer.
FK-1234 29.08.2017
3. Zuspitzung zu erwarten
Ich glaube kaum, dass der Trainer seine Herangehensweise verändern wird. Vielmehr befürchte ich eine Zunahme der Spannungen zwischen Trainer und Spieler. Ich muss mir nur vor Augen halten, wie mit Kimmich verfahren wurde. Einer unserer besten deutschen Verteidiger mit großem Potenial war bei Ancelotti lediglich Ersatzspieler. Dieser hat es nur dem Ausscheiden Lahms zu verdanken, dass er nun Stammspieler ist. Der jetzige Trainer favorisiert wohl eher ältere ausländische Spieler. Davon hat Bayern ja genug. Allerdings glaube ich kaum, dass er damit den absoluten europäischen Spitzenmannschaften Paroli bieten kann.
gnarze 29.08.2017
4. Aufregung
Müller hat beim gewonnenen Supercup, im Pokal und am ersten Spieltag von Anfang an gespielt. Was seine Aufgeregtheit soll, kann ich nicht verstehen.
banker1 29.08.2017
5. kurz und knapp
Thomas Müller ist einzigartig im Weltfussball......., die letzte Saison war sicherlich schwierig nach dem Pensum der vergangenen 7 Jahre, aber jetzt sollte wieder gelten.......: Müller spielt immer !!!!!
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