FC Bayern vor dem CL-Finale: Erst Gelassenheit, dann Explosion

Sportvorstand Sammer (vorn): "Langsam Spannung aufbauen" Zur Großansicht
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Sportvorstand Sammer (vorn): "Langsam Spannung aufbauen"

Matthias Sammer gibt sich ganz entspannt vor dem Champions-League-Finale gegen Dortmund. Die Ausgangslage der Münchner sei besser als beim verlorenen "Finale dahoam" gegen den FC Chelsea, sagt Bayerns Sportvorstand. Die Bestbesetzung sei startklar, die Vorbereitung perfekt.

Hamburg - Entspannt zum Erfolg: Das soll laut Sportvorstand Matthias Sammer die Formel des FC Bayern München für das Finale um die Champions League gegen Borussia Dortmund (Samstag 20.45 Uhr, ZDF/Sky, Liveticker SPIEGEL ONLINE) sein. Vor dem Duell gegen den nationalen Konkurrenten wollen die Münchner nicht von ihrer normalen Spielvorbereitung abweichen.

"Die wichtigste Botschaft ist es, eine gewisse Gelassenheit zum Spiel zu entwickeln, langsam Spannung aufzubauen und natürlich in diesem Spiel zu explodieren", sagte Sammer, der als Profi die Champions League 1997 mit dem BVB gewann und in dieser Saison mit dem FC Bayern nach dem Gewinn der Meisterschaft den nächsten Titel anstrebt.

Trainer Jupp Heynckes bereitet die Mannschaft vor der zweitletzten Partie seiner Karriere unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf das dritte Bayern-Endspiel in den vergangenen vier Jahren vor. Sammer schätzt die Ausgangssituation vor dem Duell in London deutlich besser ein als vor dem Finale im eigenen Stadion vor einem Jahr gegen den FC Chelsea. "Wir haben Gott sei Dank kein Finale dahoam", daher müsse man keine zusätzlichen Ansprüche erfüllen. Und: "Es ist keiner gesperrt oder verletzt", so der Sportvorstand.

Anders als beim Finale vor einem Jahr, als die Bayern auf die damaligen Stammkräfte Holger Badstuber, Luiz Gustavo und David Alaba verzichten mussten, können die Bayern gegen den BVB in Bestbesetzung antreten. Sammer glaubt an den Titelgewinn, wenn die Münchner bis zum Finale konzentriert bleiben. Der Erfolg komme von selbst, "wenn man an diesem Tag topvorbereitet ist und als Mannschaft funktioniert, gepaart mit der Qualität des einzelnen".

Ruhig blieb er auch, als er auf die neuen Sticheleien von Dortmunds Trainer Jürgen Klopp Richtung München angesprochen wurde: "Ich kann mir gar nicht die Mühe machen, mir über Aussagen von anderen Gedanken zu machen - das ist der falsche Ansatz."

 buc/dpa/sid

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insgesamt 54 Beiträge
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1. optional
Seventh-Son 21.05.2013
Bestbesetzung? Nicht vergessen, dass die beiden Nationalspieler Badstuber und Kroos verletzt sind.
2. Welche Sticheleien?
raikiri 21.05.2013
Versucht der Spiegel hier etwa Stimmung zwischen BVB und FCB zu machen? Das einzige was Klopp im WAHREN Guardian Interview gesagt hat war, dass er sich zur Zeit keinen Vereinswechsel vorstellen kann,weil für IHN der BVB das interessanteste Projekt der Welt ist. Weiter sagt er, dass der BVB finanziellnicht mit den Bayern, Real oder ManU konkurrieren kann und daher einen eigenen Weg gehen muss.
3. Sicher.. ;-)
HäretikerX 21.05.2013
Zitat von sysopGetty ImagesMatthias Sammer gibt sich ganz entspannt vor dem Champions-League-Finale gegen Dortmund. Die Ausgangslage der Münchner sei besser als beim verlorenen "Finale dahoam" gegen den FC Chelsea, sagt Bayerns Sportvorstand. Die Bestbesetzung sei startklar, die Vorbereitung perfekt. http://www.spiegel.de/sport/fussball/sammer-vor-dem-finale-gegen-borussia-dortmund-gelassen-zum-titel-a-901028.html
Was soll er sonst sagen.. ;-) Natürlich ist es unübersehbar, dass die Mannschaft aktuell besser ist, als vor einem Jahr! Nur wünsche ich mir doch, dass das kleine Wunder geschieht.. und Dortmund den Bayern wieder etwas Bodenhaftung vermittelt und der Art der Zielerrreichung sowie dem Auftreten der Münchner nicht noch mehr Selbstbestätigung verschafft.
4. .
hfftl 21.05.2013
"Ich kann mir gar nicht die Mühe machen, mir über Aussagen von anderen Gedanken zu machen - das ist der falsche Ansatz." Sehr souverän. Die einzig richtige Haltung. Was kümmert es die Eiche...
5. Zu früh besungen
stefan kaitschick 21.05.2013
Bis eben noch war ich neutraler Beobachter. Aber die Nummer von den Münchner Philharmonikern war einfach zu viel. Dortmund muss dringend gewinnen.
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