Schiedsrichter-Beleidigung: FA sperrt Chelseas Mikel für drei Spiele

Chelsea-Spieler John Obi Mikel soll Schiedsrichter Mark Clattenburg bedroht und beleidigt haben. Nun sperrte der englische Fußball-Verband den Nigerianer für drei Spiele und brummte ihm eine Strafe in Höhe von 75.000 Euro auf. Mikel behauptet, von Clattenburg rassistisch beleidigt worden zu sein.

Schiedsrichter Clattenburg (Mitte), Mikel: Spielsperre und 75.000 Euro Strafe für den Spieler Zur Großansicht
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Schiedsrichter Clattenburg (Mitte), Mikel: Spielsperre und 75.000 Euro Strafe für den Spieler

Hamburg - Schiedsrichter Mark Clattenburg wurde in der Rassismus-Affäre der englischen Premier League freigesprochen, ganz so glimpflich ist John Obi Mikel nicht davon gekommen. Der Mittelfeldspieler des FC Chelsea ist vom englischen Verband FA für drei Spiele gesperrt worden.

Zudem muss der 25 Jahre alte Nigerianer eine Strafe von umgerechnet rund 75.000 Euro zahlen, weil er Clattenburg nach der 2:3-Niederlage Ende Oktober gegen Manchester United in der Schiedsrichterkabine bedroht und beleidigt hatte.

Mikel war nach dem Spiel auf Clattenburg losgegangen, weil er sich von dem Referee rassistisch beleidigt gefühlt hatte. Die FA hatte diese Vorwürfe nach einer Untersuchung vor zwei Wochen zurückgewiesen und Clattenburg von den Vorwürfen freigesprochen.

luk/dpa

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