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Nach Sperre: Fifa berät am 16. Februar über Blatters Berufung

Gesperrte Funktionäre Blatter, Platini: Berufung ist terminiert Zur Großansicht
AFP

Gesperrte Funktionäre Blatter, Platini: Berufung ist terminiert

Noch vor dem Fifa-Kongress Ende Februar wird beim Fußballweltverband über die Sperren von Joseph Blatter und Michel Platini beraten. Beide waren gegen ihre Verurteilung in Berufung gegangen.

Das Fifa-Berufungskomitee beschäftigt sich am 16. Februar mit der achtjährigen Sperre des suspendierten Fußball-Weltverbandspräsidenten Joseph Blatter. Das sagte Thomas Renggli als Sprecher des Schweizers der Nachrichtenagentur AP. Einen Tag zuvor soll laut der französischen Zeitung "L'Equipe" der Einspruch des ebenfalls für acht Jahre gesperrten Uefa-Präsidenten Michel Platini verhandelt werden.

Am 26. Februar wird auf dem außerordentlichen Fifa-Kongress in Zürich der Nachfolger von Blatter gewählt werden. Renggli erwartet, dass der langjährige Fifa-Chef trotz der Sperre anwesend sein wird. Nur der Kongress könne Blatter von seinem Mandat entbinden.

Die rechtsprechende Kammer der Fifa hatte Blatter und Platini für acht Jahre gesperrt, die Ermittler hatten wegen Korruptionsverdacht sogar einen lebenslangen Bann gegen die beiden gefordert. Hintergrund war eine Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken aus dem Jahr 2011 von der FIFA an Platini. Blatter hatte dies als verspätetes Gehalt wegen Platinis Tätigkeit als Präsidentenberater in den Jahren 1999 bis 2002 erklärt.

aha/dpa

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1. funkstille
Discordius 29.01.2016
Warum ist denn der vorlaute SPIEGEL so still wenn es wieder Neuigkeiten zur mutmaßlichen DFB-FIFA-WM-Affäre gibt? Hat es damit zu tun, dass nun Beweise für Theo Zwanzigers Alleinschuld gefunden wurden? Nicht Niersbach und Beckenbauer haben Illegales getan, sondern Blatter und Zwanziger. Das offensichtliche Problem: Der SPIEGEL hat "Dr. Theo Zwanziger" für seine Falschaussagen viel Geld gezahlt und kann nun seinen Kronzeugen nicht fallen lassen ohne sich lächerlich zu machen. Im schlimmsten Fall hat der SPIEGEL sich sogar durch seine Rufmordversuche strafbar gemacht.
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