Serie A: Lucio verlässt Juve, Siena wirft Trainer raus

Früher war er einer der besten Innenverteidiger der Welt - nun ist Lucio vereinslos. Der Brasilianer hat seinen Vertrag bei Juventus Turin aufgelöst. Der AC Siena, Tabellenletzter der Serie A, hat die Konsequenz aus den schlechten Leistungen in dieser Saison gezogen: Trainer Serse Cosmi muss gehen.

Turin-Verteidiger Lucio: Nur vier Spiele für Juventus absolviert Zur Großansicht
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Turin-Verteidiger Lucio: Nur vier Spiele für Juventus absolviert

Hamburg - Der frühere Bundesliga-Profi Lucio und sein Verein Juventus Turin gehen künftig getrennte Wege. Der Vertrag des 34-Jährigen ist nach nur sechs Monaten aufgelöst worden. Beide Seiten hätten sich darauf geeinigt, die Zusammenarbeit zu beenden, teilte der Serie-A-Club auf seiner Webseite mit. "Das Abenteuer von Lucio in Weiß-Schwarz ist vorüber", heißt es dort.

Der Brasilianer war vor der Saison ablösefrei von Inter Mailand nach Turin gewechselt. Der Abwehrspieler, der in der Bundesliga für Bayer Leverkusen und Bayern München gespielt hatte, hatte sich im August verletzt und nur vier Spiele für Juventus bestritten.

Der Tabellenletzte AC Siena hat sich von seinem Trainer Serse Cosmi getrennt. Der 54-Jährige muss nach der 1:4-Niederlage im Derby gegen den AC Florenz und der dritten Niederlage in Serie gehen. Der Verein dankte Cosmi für seine Arbeit, die er mit "Hingabe und großer Professionalität" gemacht habe. Cosmi war erst vor Beginn der Saison als Coach bei den Toskanern verpflichtet worden.

Nach 17 Spieltagen trennen das Team vier Punkte von einem Nicht-Abstiegsplatz, mit nur elf Punkten liegt Siena auf dem letzten Rang. Allerdings wurden dem Verein wegen der Verwicklung in den italienischen Wettskandal sechs Punkte abgezogen. Nachfolger von Cosmi wird Giuseppe Iachini, zuletzt Trainer bei Sampdoria Genua.

Auch Sampdoria reagierte auf den schwachen Saisonverlauf und beurlaubte Iachinis Nachfolger Ciro Ferrara. Der Aufsteiger verlor neun seiner letzten zwölf Spiele und hat als 14. derzeit drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Als möglicher Nachfolger Ferraras gilt Delio Rossi. Der Trainer war im Mai beim AC Florenz entlassen worden, nachdem er nach einer Auswechslung auf seinen serbischen Spieler Adam Ljajic eingeschlagen hatte.

luk/dpa

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