Hamburg - Er ist schnell, trickreich - und offenbar auch flexibel, was seine Meinung angeht. Am Dienstagabend hatte Luiz Adriano von Schachtjor Donezk seinen Skandaltreffer gegen Nordsjaelland (5:2) noch ausgiebig gefeiert, dann leitete die Uefa ein Verfahren gegen den Brasilianer ein. Nun gibt er sich reumütig. "Was passiert ist, tut mir sehr leid, ich entschuldige mich bei allen Fans und der Uefa", zitierte der ukrainische Club Adriano.
Dieser war nach einem Schiedsrichterball einem für den Gegner gedachten Abspiel aus der eigenen Hälfte nachgesprintet und hatte den Ball entgegen des Fair-Play-Gedankens zum Entsetzen der Dänen ins Tor geschossen.
Sein unerklärliches Handeln begründet Adriano so: Er habe sich sehr auf den Ball konzentriert und nicht mitbekommen, was auf der anderen Seite passiert sei: "Ich stand mit meinem Gesicht in Richtung Tor und war total konzentriert."
Einen Tag nach dem Vorfall hatte sich Adriano noch uneinsichtig gezeigt: Er freue sich über alle Tore, "auch über das erste", hatte der Spieler gesagt.
luk/dpa
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Sport | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Fußball | RSS |
| alles zum Thema Champions League | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH