Skandaltor: Adriano für ein Spiel gesperrt

Donezk-Profi Luiz Adriano ist für sein unfaires Verhalten im Champions-League-Spiel gegen Nordsjælland bestraft worden. Er wurde für die Begegnung gegen Juventus Turin gesperrt. Der Brasilianer hatte nach einem Schiedsrichterball einen für den Gegner gedachten Ball in dessen Tor geschossen.

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Donezk-Profi Adriano: Verstoßes gegen die Verhaltensregeln

Hamburg - Luiz Adriano ist nach seinem Skandaltor in der Champions League für ein Spiel gesperrt worden. Der Brasilianer sei "aufgrund eines Verstoßes gegen die Verhaltensregeln" bestraft worden, teilte die Europäische Fußball-Union Uefa mit. Adriano hatte beim 5:2-Sieg des ukrainischen Fußballmeisters Schachtjor Donezk einen Treffer nach einem Schiedsrichterball erzielt und damit gegen den Fair-Play-Gedanken verstoßen.

Adriano war einem für Gegner Nordsjælland gedachten Abspiel aus der eigenen Hälfte nachgesprintet und hatte den Ball kurzerhand ins Tor der Dänen geschossen. Erst zeigte er sich uneinsichtig, später entschuldigte sich der Fußball-Profi aber für sein Verhalten.

Seine Sperre gilt in der kommenden Woche im Champions-League-Gruppenspiel zwischen Schachtjor Donezk und Juventus Turin. Außerdem muss Adriano einen ganzen Tag lang Fußballdienst in einer Gemeinde ableisten.

Der ukrainische Meister ist mit zehn Punkten Tabellenführer der Vorrundengruppe E vor Turin (9) und Champions-League-Gewinner FC Chelsea (7).

jar/dpa

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insgesamt 22 Beiträge
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1.
bloßmolwassage 27.11.2012
Zitat von sysopDonezk-Profi Luiz Adriano ist für sein unfaires Verhalten im Champions-League-Spiel gegen Nordsjælland bestraft worden. Er wurde für die Begegnung gegen Juventus Turin gesperrt. Der Brasilianer hatte nach einem Schiedsrichterball einen für den Gegner gedachten Ball in dessen Tor geschossen. Skandaltor: Adriano für ein Spiel gesperrt - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/sport/fussball/skandaltor-adriano-fuer-ein-spiel-gesperrt-a-869667.html)
Lächerlich.
2.
Andr.e 27.11.2012
Zitat von bloßmolwassageLächerlich.
In der Tat - er wird sich kaputt lachen. Aber wie ich bereits vor einigen Tagen anmerkte: Eine längere Sperre wär nicht umsetzbar und würde Schachtjor auf den Plan rufen. Die Revision würden sie locker durchbekommen. So gesehen: Gut so, Geld gespaart, Schaum vorm Mund weggewischt.
3.
maynard9791 28.11.2012
Völlig ausreichend. Schliesslich verstieß der Mann "nur" gegen eine Fairness-Regel, hat niemanden angegriffen, niemandem peersönlichen Schaden zugefügt, niemanden beleidigt. Ein wichtiges, aber genügendes Exempel.
4. unfassbares Urteil
granddame 28.11.2012
Es ist für mich absolut unglaublich dass jetzt schon Spieler bestraft werden, die gegen keine Regel verstoßen haben. Aber es ist der Trend der Zeit - es gibt Gesetze, danach wird man verurteilt. Und wenn man nicht gegen die Gesetze (in diesem Fall die Fußballregeln) verstößt auch. Wenn einem gerade danach ist. Und/oder der Pöbel danach giert. Ein Schiedsrichterball ist ein Schiedsrichterball. Es ist Sache der Fans, der Mitspieler und der Gegenspieler ein unmoralisches Verhalten zu kritisieren. Aber nicht einer Gerichtsbarkeit. Aber was zählen heute noch Gesetze - die beugt eh jeder der die Macht dazu hat. Mit zunehmender Tendenz weltweit.
5.
rsl1411 28.11.2012
Sein Ruf wird sich davon nicht erholen, bei den Fans nicht und bei den Vereinen vermutlich auch nicht. Ich denke, er hat mit der Aktion seine Karriere ruiniert - das ist wohl Strafe genug. Schlimm war nicht das Tor an sich. Dass man mal etwas nicht mitbekommt, kann passieren. Das Verhalten danach offenbarte seinen Charakter. Wer will so einen noch in der Mannschaft haben?
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