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Steuerskandal in Italien: Staatsanwälte nehmen 35 Profi-Klubs ins Visier

Vereinszentrale des AC Mailand: Razzia von Steuerfahndern Zur Großansicht
Getty Images

Vereinszentrale des AC Mailand: Razzia von Steuerfahndern

Es geht um Spielertransfers und Steuerhinterziehung in Millionenhöhe: Italienische Ermittler gehen gegen 64 Akteure aus dem Spitzenfußball vor. Darunter sind auch Vereinsbosse aus der Serie A.

Ein Steuerskandal erschüttert den italienischen Fußball: Die Staatsanwaltschaft Neapel hat Ermittlungen gegen 64 Personen aufgenommen, darunter mehrere Präsidenten und Geschäftsführer von Spitzenklubs der Serie A. Der Verdacht lautet auf Steuerhinterziehung und falsche Rechnungen zur Vertuschung der Bilanzen. Das berichten italienische Medien.

Ins Visier der Ermittler sind prominente Figuren von insgesamt 35 Klubs geraten: der Geschäftsführer des AC Mailand, Adriano Galliani, der Eigentümer des SSC Neapel, Aurelio De Laurentiis, der Präsident von Miroslav Kloses Klub Lazio Rom, Claudio Lotito, sowie der Ex-Geschäftsführer von Juventus Turin, Jean-Claude Blanc.

Ermittelt wird auch gegen den ehemaligen Spieler Hernan Crespo sowie gegen Alessandro Moggi, den Sohn von Ex-Juventus-Sportdirektor Luciano Moggi. Im Rahmen der Ermittlungen wurde unter anderem das Vereinsgebäude des AC Mailand durchsucht, dabei wurden Besitztümer im Wert von zwölf Millionen Euro beschlagnahmt.

Die Ermittlungen kreisen um Spielertransfers, die Klubs sollen den italienischen Fiskus in Millionenhöhe betrogen haben. Die Staatsanwaltschaft sprach von einem "verwurzelten System", um Steuerzahlungen zu vermeiden.

cte/sid

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insgesamt 4 Beiträge
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1. Wirklich?
j.vantast 26.01.2016
Steuerhinterziehung beim Fussball? Ehrlich? Das muss eine Falschmeldung sein. Fragen Sie mal Herrn Blatter. Der wird Ihnen bestätigen das im Fussball alles nach Recht und Gesetz läuft.
2. #1 - doch, doch, so etwas gibt es!
pb-sonntag 26.01.2016
Erinnern wir uns doch gerne an den Liebling des deutschen Fußballs, die moralische Instanz, der in jeder Talk-Show von der Erlichkeit fabuliert, dem Größten, dem Angebetet - endete er nicht nach 29 hinterzogenen Millionen im Knast? Gut, es waren gerade mal lächerliche 14 Monate, aber seine Jünger feiern ihn schon wieder und freuen sich darauf, dass ihr Heiland wieder den Vorsitz übernimmt. Dann wird er wieder von sportlichen Erfolgen, Freundschaften Größe im TV erzählen.
3.
ro6574 26.01.2016
Zitat von pb-sonntagErinnern wir uns doch gerne an den Liebling des deutschen Fußballs, die moralische Instanz, der in jeder Talk-Show von der Erlichkeit fabuliert, dem Größten, dem Angebetet - endete er nicht nach 29 hinterzogenen Millionen im Knast? Gut, es waren gerade mal lächerliche 14 Monate, aber seine Jünger feiern ihn schon wieder und freuen sich darauf, dass ihr Heiland wieder den Vorsitz übernimmt. Dann wird er wieder von sportlichen Erfolgen, Freundschaften Größe im TV erzählen.
Man nehme 3 Stichworte z.B.Autobahn Schraube und Fernbedienung und zack bist du wieder beim FC Bayern.Und ja,wir freuen uns wenn er wieder da ist!Fast 4 Jahre wegen Steuerhinterziehung ist einfach zu hart,da bekommen ja irgentwelche Totschläger in Deutschland weniger.Egal er ist bald wieder da und hat gleich wieder ein festen Arbeitsplatz was man ja nicht von allen hier im Forum behaupten kann,gelle!
4. Bericht ohne jegliche Recherche!!
alcapone0815 27.01.2016
Also, in diesem BEricht steht eine Menge Blödsinn. Was wirft denn der Fiskus den Vereinen vor? Nun, diese sollen folgendes gemacht haben: Die Spielervermittler sollen Ihre Leistungen den Vereinen berechnet haben anstatt den betreuten Spielern, da die Vereine diese Kosten voll absetzen, und damit Ihre Gewinne schmälern konnten. Die Spieler bezihene ja Gehälter, und können also die Vermittlungsprovisionen nicht absetzen. Unter dem Strich hat sich die ital. Finanzbehörde also ausgerechnet, dass bei Abrechnung an den Spielern insgesamt rund 12 Milionen mehr Steuern geflossen wären. Nun ist dies aber grober Unfug, denn es ist den Geschäftspartnern überlassen vertraglich zu vereinbaren, wer welche Lesitungen bezahlt, da kann kein Finanzamt mitbestimmern. Wenn also im Vertrag mit dem Spieler steht, dass der VErein die VErmittlungsprovision für Ihn bezahlt, dann ist dies weder Steuerhinterziehung, noch Bilanzfälschung, sondern ein ganz normaler Geschäftsvorgang. Man muss diese Aktion als das verstehen was sie ist: Ein große Show, die mit der Einstellung der Verfahren enden wird. Der Hintergrund düfte wie immer politischer NAtur sein, in Italien gehen die GErichte üblicherwesie immer in bestimmte Phasen mit spektakulären Anklagen in die Öffentlichkeit, um dann alles wieder einzustellen, sobald der Effekt verpufft ist.
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