Tod des ehemaligen Gladbachers Der Fußball trauert um Steve Gohouri

Die schlimmsten Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten: Offenbar hat sich der ehemalige Fußballprofi Steve Gohouri das Leben genommen. Einstige Weggefährten sind fassungslos angesichts des Schicksals des früheren Bundesligaspielers.

  Ex-Fußballer Steve Gohouri: Trug 47 Mal das Trikot von Borussia Mönchengladbach
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Ex-Fußballer Steve Gohouri: Trug 47 Mal das Trikot von Borussia Mönchengladbach


Ehemalige Mitspieler und Vereine zeigen sich bestürzt über den Tod des ehemaligen Fußballprofis Steve Gohouri. Sportdirektor Max Eberl, der Gohouri in dessen Zeit bei Borussia Mönchengladbach zwischen 2007 und 2009 erlebte, sagte: "Das ist eine schreckliche Nachricht. Ich habe Steve als lebensfrohen Menschen kennengelernt und werde ihn so in Erinnerung behalten. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind nun bei seiner Familie."

Der aktuelle Borussia-Profi Ibrahima Traoré zeigte sich nicht minder betroffen von der Nachricht über das Ableben Gohouris.

Auch der frühere Stuttgarter Profi Hakan Yakin, der mit Gohouri vor zehn Jahren bei Young Boys Bern spielte, ist entsetzt. "Diese Nachricht trifft mich sehr. Meine Gedanken sind bei seinen Angehörigen", sagte der Schweizer der Zeitung "Blick".

Der englische Profiklub Wigan Athletic, bei dem der Ivorer von 2010 bis 2012 unter Vertrag stand, bekundete ebenfalls seine Anteilnahme.

Der 34-jährige Gohouri, zuletzt in der Regionalliga Südwest beim TSV Steinbach aktiv, war seit dem 12. Dezember in seinem Wohnort Düsseldorf als vermisst gemeldet worden. Im Anschluss an die Weihnachtsfeier seines Regionalligisten wollte sich Gohouri eigenen Angaben zufolge zu einem Familienbesuch nach Frankreich aufmachen. Dort ist er allerdings nie angekommen.

"Das ist eine schreckliche Nachricht. Diese traurige Gewissheit, von der wir alle befürchtet haben, dass sie kommen wird, macht uns sehr, sehr nachdenklich. Wir sind wie vor den Kopf gestoßen", sagte der frühere Nationalspieler Thomas Brdaric, der als Trainer des TSV Steinbach bis vor wenigen Wochen in engem Kontakt mit Gohouri stand.

lst/ dpa



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