Hamburg - Schwedens Nationalmannschaftskapitän Zlatan Ibrahimovic ist dank seiner herausragenden Fähigkeiten ins nationale schwedische Wörterbuch eingegangen. Das Verb "zlatanieren" ist als Ausdruck für "stark dominieren" von der schwedischen Sprachakademie als eines von 40 neuen Begriffen aufgenommen worden.
Der bei Paris Saint-Germain spielende Ibrahimovic hatte zuletzt mit seinem Traumtor im Freundschaftsspiel gegen England (4:2) für Aufsehen gesorgt. Dabei gelang ihm in der zweiten Halbzeit mit den Toren zum 2:2, 3:2 und 4:2, das er mit einem Fallrückzieher aus etwa 30 Metern Entfernung erzielte, ein Hattrick.
Ibrahimovic wurde anschließend als "Gott" und "überirdisch", das Tor als "absoluter Wahnsinn" und "Weltkulturerbe" beschrieben. Der Twitter-User Carl McQueen fordert gar, dass nach diesem Tor nie wieder Fußball gespielt werden sollte.
Bereits zuvor hatte die deutsche Nationalmannschaft die Künste des Spielers mit bosnisch-kroatischer Herkunft erlebt. Im Berliner Olympiastadion hatten die Schweden in der WM-Qualifikation auch dank einer Gala-Vorstellung Ibrahimovics aus einem 0:4 noch ein 4:4 gemacht.
mib/dpa
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