Eklat um Leverkusen-Trainer Schmidt Schaaf kritisiert Schiedsrichter

Thomas Schaaf hat das Verhalten von Leverkusens Coach Roger Schmidt nach dem Eklat gegen Borussia Dortmund relativiert - und den Schiedsrichtern Vorwürfe gemacht.

Hannover-Trainer Schaaf: "Das wurde fast alles ignoriert"
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Hannover-Trainer Schaaf: "Das wurde fast alles ignoriert"


Hannover-Trainer Thomas Schaaf hat Kritik am Umgang zwischen Trainern und Schiedsrichtern geäußert. "Wir Trainer haben über viele Jahre versucht, durch Gespräche das Verhältnis zu den Schiedsrichtern zu verbessern", sagte Schaaf der "Kreiszeitung Syke": "Wir haben Vorschläge gemacht, wie man die Spielführung zugunsten der Unparteiischen vereinfachen kann. Das wurde fast alles ignoriert."

Seinen Trainer-Kollegen Roger Schmidt nahm Schaaf nach dem Eklat mit Schiedsrichter Felix Zwayer in Schutz. "Roger Schmidt hat etwas falsch gemacht, aber er hat niemanden beleidigt oder tätlich angegriffen", sagte der Trainer: "Es geht sicherlich auch um Deeskalation, davon kann bei der Spielunterbrechung von Herrn Zwayer nicht unbedingt die Rede sein."

Bayer Leverkusens Chefcoach Schmidt hatte sich geweigert, nach einem Innenraumverweis durch Zwayer am Sonntag beim Duell gegen Borussia Dortmund (0:1) auf die Tribüne zu gehen, das Spiel wurde daraufhin unterbrochen. Inzwischen wurde der 48-jährige Schmidt für fünf Spiele gesperrt, davon zwei auf Bewährung.

Das Ausmaß der Sperre ist für Schaaf "ein Hammer", sein Kollege habe in der Situation nicht die Chance gehabt, "eine Klärung mit dem Schiedsrichter herbeiführen zu können".

Auch BVB-Coach Thomas Tuchel hatte unmittelbar nach dem Spiel Verständnis für die Emotionalität des Leverkusener Trainers gezeigt. Und HSV-Coach Bruno Labbadia kann Schmidt ebenfalls verstehen - und empfindet die Sperre zu hart: "Ich finde das schon heftig und muss auch sagen, dass ich den Kollegen verstehen kann, dass er sich aufgeregt hat. Er hat sich ja auch etwa 47.000 Mal entschuldigt", sagte Labbadia.

bka/sid



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insgesamt 122 Beiträge
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leonardmccoy 25.02.2016
1.
Danke Thomas!
banalitäter 25.02.2016
2. Klärung mit dem Schiedsrichter ?
Was gibt es da zu klären ?? Wer hat denn eskaliert ?? Ich habe kein Verständniss dafür , wenn sich Trainer am Spielfeldrand zu wichtig nehmen .
caipidoc 25.02.2016
3. Es ist doch klar
das sich hier nun die Trainer gegenseitig unterstützen, eine andere Form der Rudelbildung, diesmal nicht auf sondern neben dem Platz und nach dem Spiel. Peinlich. Auffaellig aber trotzdem, das alle fanz schön rumeiern, etliche Trainer versuchen ziemlich halbherzig, Schmidt zu verteidigen, aber eigentlich hat ja der Schiri sowieso schuld. Ganz schlimm Auftritte wie von "Weißbier-Waldi" Hartmann, einem Relikt aus der Sportmoderation, gestern im ZDF in der Lanz Talkshow, wo er ja das Verhalten von Schmidt und Voeller "ganz toll" fand, Schuld hatte natürlich auch hier der Schiri... Waldi, bleib in Rente.
sschuste 25.02.2016
4. Chance zur Klärung?
Eine rote Karte ist eine rote Karte - da gibt es nichts zu diskutieren. Selbst wenn der Schiedsrichter unrecht hat, aber das sind nun mal die Regeln.
K:F 25.02.2016
5. Ist wie bei der MTU
alle haben sie Verständnis für den Übeltäter! Warum wohl, scheinbar kennen sie die Rechtsauffassung des DFB nicht? Solange aber in der MTU festzustellen ist, dass bei dem Täter, hier Herr Schmidt, mangelnde Einsichtsfähigkeit bescheinigt werden muß, hat Herrn Schmidt die Erlaubnis entzogen zu werden, aktiv Trainer zu sein. Es liegt bei Herrn Schmidt. Für alle Trainer soll das eine Warnung sein! Trainer benehmt Euch.
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