Ligue 1 Drei Monate Sperre für tretenden Schiedsrichter

Er hatte einen Spieler getreten und ihn danach vom Platz gestellt: Der französische Schiedsrichter Tony Chapron muss nun drei Monate pausieren.

Diego Carlos (l.), Schiedsrichter Tony Chapron
AFP

Diego Carlos (l.), Schiedsrichter Tony Chapron


Der französische Schiedsrichter Tony Chapron ist nach seinem Tritt gegen einen Spieler für drei Monate gesperrt worden. Der französische Fußball-Verband FFF setzte zudem drei weitere Monate Sperre zur Bewährung aus.

Der 45-Jährige hatte in der Partie zwischen dem FC Nantes und Paris Saint-Germain am 14. Januar Nantes-Profi Diego Carlos im Fallen getreten und ihn anschließend mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Zuvor hatten sich die Wege der beiden bei einem schnellen Angriff gekreuzt, woraufhin der Schiedsrichter ins Straucheln geriet.

Der eigentlich sehr erfahrene Chapron (216 Ligue-1-Spiele) war im Anschluss an die Partie bereits vom Verband suspendiert worden. "Das ist ein Witz. Ich habe über 20 Nachrichten aus ganz Europa bekommen, und alle sagen, dass der Schiedsrichter ein Witz ist", hatte Nantes-Präsident Waldemar Kita gesagt.

bka/dpa



insgesamt 5 Beiträge
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Wolfmoon 02.02.2018
1. Das scheint mir
viel zu wenig. Einen Spieler, der mit Absicht einen Schiedsrichter tritt hätte man womöglich lebenslang gesperrt...
go-west 02.02.2018
2. Der Mann sollte nun zumindest so viel Rückgrat zeigen
daß er seine Schiedsrichterlaufbahn beendet. Dieser Makel wird ihm als Schiri immer anhaften.
RedEric 02.02.2018
3. Absicht...
Zitat von Wolfmoonviel zu wenig. Einen Spieler, der mit Absicht einen Schiedsrichter tritt hätte man womöglich lebenslang gesperrt...
Absicht ist immer so eine Sache. Ein Reflex, warum auch immer, geschieht nicht absichtlich. Die Gelb/Rote Karte finde ich verwerflicher als den Tritt.
deichgraffe 02.02.2018
4. Der Arme
Ständig muss er den millionenschweren Jünglingen hinterher laufen, mit ansehen, wie sie einfach durch Treten eines Balls, noch reicher werden und dabei noch Spaß und Anerkennung erhalten. Das muss absolut frustrierend sein. Da kann man den "Ausrutscher" irgendwie verstehen. Wie ist das wohl als Schiri in der Unterbezirksliga?
Der Kommentierer 03.02.2018
5. Frei nach Tim Bendzko:
Ein Schiedsrichter ist doch keine Maschine. Wahrscheinlich hatte er einfach nur einen schlechten Tag. Es gibt schlimmeres.
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