Torhüter beim FC Bayern: Butt verlängert, Kraft geht

Beim  FC Bayern sind zwei Entscheidungen auf der Torhüterposition gefallen. Jörg Butt spielt noch ein weiteres Jahr in München, Thomas Kraft wird den Club verlassen. Weiterhin offen ist dagegen die Verpflichtung des Schalkers Manuel Neuer.

Torhüter Butt (l.), Kraft: Der eine bleibt, der andere geht Zur Großansicht
dpa

Torhüter Butt (l.), Kraft: Der eine bleibt, der andere geht

Hamburg - Zwei Spieltage vor Saisonende sind beim FC Bayern die ersten personellen Entscheidungen für die kommende Spielzeit gefallen. Torhüter Jörg Butt hat seinen Vertrag beim in München um ein Jahr bis zum 30. Juni 2012 verlängert. Das teilte der Club am Dienstag mit.

"Jörg Butt ist ein erstklassiger Torhüter. Ich bin sehr glücklich, dass er noch ein weiteres Jahr beim FC Bayern bleibt", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge. Die Vertragsverlängerung mit Butt sei auch auf Wunsch des neuen Trainers Jupp Heynckes erfolgt.

Den Verein verlassen wird dagegen der derzeitige Ersatztorwart Thomas Kraft, dessen Vertrag zum Saisonende ohnehin ausläuft. Der 22-Jährige verzichtete demnach auf eigenen Wunsch auf einen Verbleib in München. "Thomas Krafts verständliches Ziel ist es, die Nummer eins zu sein. Dies können wir ihm nicht garantieren", sagte Sportdirektor Christian Nerlinger.

Nachwuchsmann Kraft hatte in der Winterpause vom damaligen Trainer Louis van Gaal überraschend den Vorzug vor Jörg Butt erhalten. Nach der Trennung von van Gaal hatte Interimscoach Andries Jonker den 36-jährigen Butt wieder ins Tor gestellt.

Butt, der nach seiner aktiven Karriere als Nachwuchs-Koordinator beim FC Bayern arbeiten wird, muss sich in der kommenden Saison mit einiger Wahrscheinlichkeit wieder auf den Status als Nummer zwei gefasst machen. Die Münchner wollen im Sommer Nationaltorwart Manuel Neuer von Schalke 04 verpflichten. Die Gespräche zwischen den Vereinen laufen. Bisher konnten sich beide Seiten aber noch nicht über die Ablöse für den 25-Jährigen verständigen.

ged/dpa/sid

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1. Höness hatte Kraft demontiert
hoppla_h 03.05.2011
Zitat von sysopJörg Butt*spielt noch ein weiteres Jahr in München, Thomas Kraft wird den Club verlassen.
BUTT kann sich ein Jahr als neuer/alter Torwart profilieren. Wenn NEUER kommt, muss er auf die Bank. Auch wenn NEUER ab Saisonstart 2011/2012 'Erster Torwart' wird; keine Garantie, dass der FC Bayern 2012 Meister wird.
2. FC Bayern Erfahrungsresistent?
oldharold 03.05.2011
Nach Thorsten Frings, spätestens jedoch Lukas Podolski, sollte der FC Bayern erkannt haben, daß es auch Menschen gibt, die nur im behüteten Umfeld von Familie, Freunden, also ihrer engeren Heimat, Höchstleistungen erbringen können. Vor dieser Erkenntnis ist es mehr als erstaunlich, daß eine so erfahrene und geschäftstüchtige Vereinsführung wie die des FC Bayern, noch immer wild entschlossen ist, das Abenteuer Manuel Neuer einzugehen.
3. Äpfel mit Birnen
edeonline 03.05.2011
Zitat von oldharoldNach Thorsten Frings, spätestens jedoch Lukas Podolski, sollte der FC Bayern erkannt haben, daß es auch Menschen gibt, die nur im behüteten Umfeld von Familie, Freunden, also ihrer engeren Heimat, Höchstleistungen erbringen können. Vor dieser Erkenntnis ist es mehr als erstaunlich, daß eine so erfahrene und geschäftstüchtige Vereinsführung wie die des FC Bayern, noch immer wild entschlossen ist, das Abenteuer Manuel Neuer einzugehen.
Wenn man bedenkt wie nervenstark Neuer ist sollte das kein Problem sein. Ausserdem hat er in München Familie - Frau + Schwiegereltern sind für einen Wohlfühlfaktor ausreichend...
4. Wer weiß
cs001 03.05.2011
Zitat von edeonlineWenn man bedenkt wie nervenstark Neuer ist sollte das kein Problem sein. Ausserdem hat er in München Familie - Frau + Schwiegereltern sind für einen Wohlfühlfaktor ausreichend...
Vieleicht war ja bisher die Entfernung von der Schwiegermutter für den Wohlfühlfaktor verantwortlich. ;-)
5. Schade -
Delphianer 03.05.2011
Kraft ist ein herausragendes Talent. Ich bin überzeugt, er wird sich dennoch durchsetzen. Bayern steht übrigens in der Rückrunde vor Dortmund - was wiederum bezeugt, dass die ganze Trainerentlassung nur Folge eines persönlichen Konfliktes von Hoeneß mit van Gaal war.Beim FC Bayern hat man offenbar viel zuviel Geld, so dass amn das leichtfertig zum Fenster rauswerfen kann.
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