Hamburg - Sie dürfen zwar nicht über den generellen Einsatz der Torlinientechnologie bestimmen - dafür können die Turnier-Ausrichter aber entscheiden, bei welchen Turnierspielen die Technik eingesetzt wird. Das gab das Fifa-Regelkomitee Ifab nach einem Treffen in Schottland bekannt, auf dem das Komitee der Einführung der Torlinientechnik zustimmte. Auch die Entscheidung, Wiederholungen von strittigen Szenen im Fernsehen oder auf den Anzeigetafeln im Stadion zu zeigen, liege bei den Veranstaltern.
Die Fifa hatte im vergangenen Juli technische Hilfsmittel im Fußball grundsätzlich erlaubt. Auch der Einsatz von Torrichtern soll jedoch weiterhin möglich sein. Im Dezember wurden bei der Club-WM in Japan mehrere Torlinientechnologien getestet - darunter das im Tennis genutzte Hawk-Eye und die magnetfeldbasierte GoalRef-Technik mit einem Chip im Ball. Vier Anbieter streiten sich derzeit um den Zuschlag. Eine Entscheidung, welche Technik beim Confed-Cup und schließlich bei der WM 2014 in Brasilien zum Einsatz kommt, soll Anfang April fallen.
Im Zuge struktureller Veränderungen sollen zwei beratende Gremien beim Ifab eingeführt werden: eines zu technischen Fragen bestehend aus Experten des Schiedsrichterwesens und ein weiteres zu Fußballfragen aus etwa 20 Ex-Spielern und Trainern.
mib/dpa
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