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EM-Qualifikation: Russland-Keeper von Leuchtfackel am Kopf getroffen

Beim EM-Qualifikationsspiel zwischen Russland und Montenegro ist der russische Torwart von einem Feuerwerkskörper am Kopf getroffen worden. Das Spiel wurde schließlich abgebrochen. In den restlichen Begegnungen setzten sich die Favoriten durch.

Sanitäter transportieren Keeper Akinfejew ab: Spiel schließlich abgebrochen Zur Großansicht
AP/dpa

Sanitäter transportieren Keeper Akinfejew ab: Spiel schließlich abgebrochen

Podgorica - Skandal beim EM-Qualifikationsspiel zwischen Montenegro und Russland: Der russische Nationaltorhüter Igor Akinfejew ist beim Spiel in der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica am Freitag nach gut 20 Sekunden von einem Feuerwerkskörper am Kopf getroffen worden.

Der Keeper verletzte sich offensichtlich bei der Aktion und wurde auf einer Trage vom Platz gebracht. Der deutsche Schiedsrichter Deniz Aytekin unterbrach das Spiel und schickte beide Mannschaften in die Kabine. Nach etwa 30 Minuten wurde das Spiel fortgesetzt.

Ersten Medienberichten zufolge wurde der Profi von ZSKA Moskau direkt in ein Krankenhaus gebracht. Für den Verletzten schickte Nationalcoach Fabio Capello zunächst Juri Lodigin aufs Feld.

In der zweiten Spielhälfte kam es dann zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen beiden Teams. Die russischen Spieler verließen das Spielfeld, das Spiel wurde vorzeitig abgebrochen.

Sportlich gab es am Freitag reihenweise Favoritensiege. England kam beim souveränen 4:0 (2:0) gegen Litauen zum fünften Sieg im fünften Spiel und liegt in Gruppe E weiter sechs Punkte vor der Schweiz und Slowenien. Die Schweizer besiegten Estland mit 3:0 (2:0), Slowenien löste mit einem 6:0 (1:0) gegen Außenseiter San Marino die Pflichtaufgabe. Auch Titelverteidiger Spanien schaffte dank Dortmund-Schreck Alvaro Morata einen wichtigen 1:0 (1:0)-Sieg im Verfolgerduell mit der Ukraine und ist mit drei Punkten Rückstand auf die Slowakei (3:0 gegen Luxemburg) alleiniger Zweiter.

In Gruppe G verteidigte Österreich seine Spitzenposition. Das Team von Trainer Marcel Koller siegte am Freitag bei Außenseiter Liechtenstein 5:0 (2:0) und liegt damit weiter vier Zähler vor Schweden, das in Moldau dank zweier Tore von Zlatan Ibrahimovic 2:0 (0:0) gewann.

loe/dpa/sid

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