Verfolger in der Premier League Spurs treffen nach elf Sekunden, Blamage für Chelsea

Hinter Manchester City bleibt es spannend, weil Tottenham Manchester United schlägt. Bitter verlief der Abend für Marouane Fellaini, der sieben Minuten nach seiner Einwechslung wieder ausgewechselt wurde.

Kieran Trippier (l.), Christian Eriksen und Dele Alli (r.)
AFP

Kieran Trippier (l.), Christian Eriksen und Dele Alli (r.)


Tabellenführer Manchester City bleibt in der Premier League unangefochten an der Spitze. Das Team von Trainer Pep Guardiola gewann am 25. Spieltag das Heimspiel gegen West Brom durch Tore von Fernandinho (19. Minute), Kevin De Bruyne (68.) und Sergio Agüero (89.) ungefährdet 3:0 (1:0). Die Citizens haben nun 68 Punkte und liegen 15 Punkte vor dem Lokalrivalen Manchester United.

Erstmals mit Zugang Alexis Sanchez in der Startelf verlor United das Verfolgerduell bei Tottenham Hotspur 0:2 (0:2). Dabei erwischten die Spurs einen fulminanten Start, als Christian Eriksen den ersten Angriff nach elf Sekunden mit einem Schlenzer von der rechten Seite ins lange Eck abschloss. In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, in der 28. Minute war es dann Phil Jones, der mit einem Eigentor für die Vorentscheidung sorgte.

In der zweiten Hälfte sorgte Uniteds Trainer José Mourinho für ein Kuriosum. Er wechselte den Belgier Marouane Fellaini in der 63. Minute für Paul Pogba ein, nur sieben Minuten später musste Fellaini wieder runter, für ihn kam Ander Herrera (70.). Mourinho sagte nach dem Spiel, Fellaini sei angeschlagen gewesen. Zurück ins Spiel fanden die Gäste im Wembleystadion aber nicht und so spüren die Red Devils mit 53 Punkten auf Platz zwei verstärkt die Verfolger Liverpool (50), Chelsea (50) und Tottenham (48).

Dass die Blues nicht schon gleichzogen, lag am AFC Bournemouth. Der Außenseiter gewann an der Stamford Bridge nach Toren von Callum Wilson (51.), Junior Stanislas (64.) und Nathan Aké (67.) überraschend 3:0 (0:0) und bestätigte die vor dem Spiel geäußerten Sorgen von Chelseas Trainer Antonio Conte. Der Italiener hatte sich darüber beschwert, am letzten Tag des Transferfensters ein Spiel bestreiten zu müssen.

Weil sein etatmäßiger Mittelstürmer Alvaro Morata verletzt ausfiel, Ersatzmann Michy Batshuayi zu Borussia Dortmund gewechselt und Zugang Olivier Giroud noch nicht spielberechtigt war, musste Eden Hazard im Zentrum stürmen. Drei Gegentore gegen Bournemouth lassen sich so allerdings auch nicht erklären.

krä



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