U-21-Nationalteam Nullnumer bei Hrubeschs Trainer-Comeback

Keine Tore, aber gute Ansätze: Im ersten Spiel des alten und neuen Trainers Horst Hrubesch kam die deutsche U-21-Nationalmannschaft zu einem Remis gegen Frankreich. Dabei hatte der DFB-Nachwuchs kurz vor Schluss die große Chance zum Siegtreffer.

U-21-Trainer Horst Hrubesch: "Wir sind auf einem guten Weg"
Getty Images

U-21-Trainer Horst Hrubesch: "Wir sind auf einem guten Weg"


Hamburg - Rund vier Jahre nach dem EM-Titel 2009 in Schweden hat Horst Hrubesch ein ordentliches Comeback als Trainer der U-21-Nationalmannschaft gefeiert. Gegen Frankreich kam der deutsche Fußballnachwuchs zu einem 0:0. Dabei verpasste das Hrubesch-Team vor 8222 Zuschauern in Freiburg sogar den Sieg, vergab mehrere Chancen.

"Wir sind auf einem guten Weg", sagte Hrubesch: "Es war ein sehr ordentliches Spiel. Da können wir gut drauf aufbauen. Die Spieler haben das umgesetzt, was wir besprochen haben." Der 62-Jährige hatte den Posten nach der verpatzten U-21-Europameisterschaft in Israel von Rainer Adrion übernommen.

Nur noch vier Spieler, die auch bei der EM zum Kader gehört hatten, standen gegen Frankreich in der Startelf: Torwart Bernd Leno (Bayer Leverkusen), Matthias Ginter (SC Freiburg), Shkodran Mustafi (Sampdoria Genua) und Emre Can (Bayer Leverkusen). Frankreichs Trainer Willy Sagnol vertraute fünf Spielern, die im Juli U-20-Weltmeister in der Türkei geworden waren. Für den ehemaligen Bayern-Profi war es das erste Spiel als Verantwortlicher für die U21. "Es war ein schönes Spiel mit hohem Tempo. Es gibt hässliche 0:0, das war ein schönes 0:0", sagte Sagnol.

Hannovers Bittencourt trifft die Latte

Beiden Mannschaften war anzusehen, dass sie sich in ihren neuen Besetzungen noch finden müssen. Der Neu-Schalker Leon Goretzka schoss bei der ersten Chance den Ball nach acht Minuten knapp über das Tor. Der Jüngste im DFB-Team machte im defensiven Mittelfeld ein gutes Spiel an der Seite von Kapitän Can und hatte in der 19. Minute mit einem Schuss von der Strafraumkante eine weitere Gelegenheit. Frankreich agierte abwartend und lauerte auf Konter.

Nach dem Seitenwechsel tauschte Hrubesch sieben Spieler auf einmal. Özkan Yildirim (Werder Bremen) und Moritz Leitner (VfB Stuttgart) vergaben eine Doppelchance (48.), auch der eingewechselte Dortmunder Erik Durm (69.) und Johannes Geis aus Mainz (77.) verpassten das Tor. Leonardo Bittencourt (Hannover 96) traf nach 83 Minuten nur die Latte.

ham/dpa



Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 1 Beitrag
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
tylerdurdenvolland 15.08.2013
1.
Natürlich, man kann sich jedes Spiel schön reden.... Aber hier gabs nur die beiden deutschen Torleute und zwei Fussballer zu bewundern, Goretzka und MoLeitner. Über den Rest der Spieler und des Spiels sollte man das Mäntelchen des Schweigens decken.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.