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Playoff-Sieg gegen die Ukraine: Deutschlands U21 steht dicht vor EM-Teilnahme

DFB-Nachwuchsspieler Volland: Treffer gegen die Ukraine Zur Großansicht
Getty Images

DFB-Nachwuchsspieler Volland: Treffer gegen die Ukraine

Die deutsche U21-Nationalmannschaft kann für die EM planen. Die DFB-Junioren haben im Playoff-Hinspiel gegen die Ukraine einen deutlichen Auswärtssieg gefeiert. Ein Top-Talent vom FC Schalke überragte nach seiner Einwechslung.

SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat sich eine sehr gute Ausgangsposition im Kampf um die Qualifikation zur Europameisterschaft 2015 verschafft. Das Team von Trainer Horst Hrubesch siegte im Playoff-Hinspiel gegen die Ukraine 3:0 (1:0). Philipp Hofmann (35. Minute), Kevin Volland (61.) und Jonas Hofmann (79.) trafen beim deutlichen Erfolg der DFB-Elf in Tscherkassy. Großen Anteil am Sieg hatte Max Meyer vom FC Schalke: Der 19-Jährige wurde zur zweiten Hälfte eingewechselt und bereitete zwei Treffer mit spektakulären Aktionen vor. Das Rückspiel findet am 14. Oktober in Essen statt.

"Die Tür zur EM ist auf, jetzt müssen wir noch durchgehen. Bis auf wenige Phasen bin ich mit dem Spiel meines Teams zufrieden", sagte Hrubesch nach der Partie: "Wir mussten heute viel laufen und haben eine Menge versucht. Wir hätten unsere Torchancen noch besser nutzen müssen".

Ohne zahlreiche für die U21 spielberechtigte Profis, die von Joachim Löw in den Kader der A-Nationalelf berufen wurden, tat sie die deutsche Mannschaft zunächst schwer. In Tscherkassy waren es die Gastgeber, die zu den ersten Chancen der Partie kamen, doch Wladyslaw Kalitwinzew (6.) und Wladyslaw Kulatsch (7.) vergaben jeweils freistehend die Gelegenheit auf das 1:0 für die Ukraine.

Mit ihrem ersten gelungenen Angriff ging die deutsche Elf in Führung: Jonas Hofmann von Mainz 05 erkämpfte den Ball am gegnerischen Strafraum und flankte auf Kaiserslauterns Stürmer Philipp Hofmann, der den Ball aus kurzer Entfernung ins Tor köpfte (35.). Bis dahin war Deutschland nur vereinzelt bis vor das ukrainische Tor gedrungen.

Nach der Pause drehte die DFB-Elf dann auf, und das lag vor allem am eingewechselten Meyer. Erst baute Hoffenheims Volland die Führung aus, nachdem er nach einem Traumpass des Schalker Mittelfeldspielers frei vor dem Tor auftauchte. Dann traf Jonas Hofmann zum 3:0 (79.) - wieder ging dem Treffer eine starke Einzelaktion von Meyer voraus. Auf engstem Raum war der U21-Debütant an einem Verteidiger vorbeigedribbelt, um dann seinen Mitspieler zu bedienen.

In der Schlussphase vergab die deutsche Mannschaft sogar mehrere Gelegenheiten auf einen vierten Treffer. Die größte ließ Jonas Hofmann aus, als er aus rund zwölf Metern freistehend am Tor vorbei schoss. Die Vorarbeit hatte erneut Meyer geliefert.

Die Ergebnisse der übrigen Playoff-Partien im Überblick:

Niederlande - Portugal 0:2 (0:1)
Serbien - Spanien 0:0
Slowakei - Italien 1:1 (0:0)
Dänemark - Island 0:0
England - Kroatien 2:1 (0:1)
Frankreich - Schweden 2:0 (1:0)

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U-21-Europameister
Jahr Nation (Finalergebnis)
2013 Spanien (4:2 gegen Italien)
2011 Spanien (2:0 gegen die Schweiz)
2009 Deutschland (4:0 gegen England)
2007 Niederlande (4:1 gegen Serbien)
2006 Niederlande (3:0 gegen Ukraine)
2004 Italien (3:0 gegen Serbien und Montenegro)
2002 Tschechien (3:1 i.E. gegen Frankreich)
2000 Italien (2:1 gegen Tschechien)
1998 Spanien (1:0 gegen Griechenland)
1996 Italien (4:2 i.E. gegen Spanien)
1994 Italien (1:0 n.V. gegen Portugal)
1992 Italien (0:0, 3:0 gegen Schweden)*
1990 Sowjetunion (4:2, 3:1 gegen Jugoslawien)
1988 Frankreich (0:0, 3:0 gegen Griechenland)
1986 Spanien (1:2, 2:1, 3:0 i.E. gegen Italien)
1984 England (1:0, 2:0 gegen Spanien)
1982 England (3:1, 2:3 gegen Deutschland)
1980 Sowjetunion (0:0, 1:0 gegen die DDR)
1978 Jugoslawien (1:0, 4:4 gegen die DDR)
*bis 1992 mit Hin- und Rückspiel

U-21-EM - Bester Spieler
Jahr Spieler (Land)
2013 Thiago (Spanien)
2011 Juan Mata (Spanien)
2009 Marcus Berg (Schweden)
2007 Royston Drenthe (Niederlande)
2006 Klaas-Jan Huntelaar (Niederlande)
2004 Alberto Gilardino (Italien)
2002 Petr Cech (Tschechien)
2000 Andrea Pirlo (Italien)
1998 Francesc Arnau (Spanien)
1996 Fabio Cannavaro (Italien)
1994 Luís Figo (Portugal)
1992 Renato Buso (Italien)
1990 Davor Suker (Jugoslawien)
1988 Laurent Blanc (Frankreich)
1986 Manuel Sanchís (Spanien)
1984 Mark Hateley (England)
1982 Rudi Völler (Deutschland)
1980 Anatolij Demjanenko (Sowjetunion)
1978 Vahid Halilhodzic (Jugoslawien)

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