EM-Qualifikation U21 gewinnt locker gegen Israel

Pflichtaufgabe erfüllt: In der EM-Qualifikation hat sich die deutsche U21-Auswahl mühelos gegen Israel durchgesetzt. Die Partie war bereits früh entschieden.

U21-Nationalspieler Cedric Teuchert (rechts) und Mo Dahoud jubeln
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U21-Nationalspieler Cedric Teuchert (rechts) und Mo Dahoud jubeln


Deutschlands U21-Nationalelf hat zum Start ins neue Fußballjahr mit einem ungefährdeten Sieg ihre Tabellenführung in der EM-Qualifikation gefestigt. Der Europameister besiegte in Braunschweig Israel 3:0 (2:0) und feierte in der EM-Qualifikation den fünften Sieg im sechsten Spiel. Vor 6071 Zuschauern trafen Nürnbergs Eduard Löwen mit seinem ersten U21-Tor (11. Minute), Cedric Teuchert (26.) und Levin Öztunali (88./Foulelfmeter) für das Team von Trainer Stefan Kuntz.

Vor allem dank einer starken ersten Halbzeit machte der DFB-Nachwuchs knapp neun Monate nach dem EM-Triumph einen weiteren Schritt in Richtung EM-Endrunde. Nächster Gegner ist am Dienstag auswärts Kosovo. Im Herbst stehen dann die wichtigen Begegnungen gegen die wohl härtesten Konkurrenten Norwegen und Irland an. Nur die Gruppensieger qualifizieren sich direkt für das Turnier 2019.

Ohne die angeschlagenen Stammspieler Thilo Kehrer und Timo Baumgartl musste sich die deutsche Defensive in der Anfangsphase erst finden, die erste Chance hatten die Gäste. Keeper Alexander Nübel lenkte einen Schuss von Maxim Plakushchenko über das Tor. Nach dem nervösen Beginn fand die Kuntz-Elf mehr und mehr zu ihrem Spiel. Die verdiente frühe Führung köpfte Löwen nach einer Ecke von Nadiem Amiri.

Und die DFB-Junioren drängten auf den zweiten Treffer. Israel kam gegen die Bundesliga-erfahrene Defensive um Kapitän Jonathan Tah so gut wie gar nicht zu gefährlichen Aktionen. Nach Pass des Dortmunders Mahmoud Dahoud traf Teuchert zum 2:0 - sein dritter Treffer im vierten U21-Länderspiel. Ein verwandelter Foulelfmeter kurz vor Schluss sorgte für die Entscheidung.

aha/dpa



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widower+2 22.03.2018
1. Amiri
Ich hoffe doch sehr, dass dieser Amiri wegen seiner hinterhältigen Tätlichkeit, die im Fernsehen gut zu sehen war, nie wieder ein Spiel für eine deutsche Auswahlmannschaft bestreitet. Wenn Kunz nur ein wenig A... i der Hose hätte, hätte er diese Type sofort ausgewechselt und aus dem Kader befördert. Ich will so etwas nicht sehen. Und gegen Israel schon gar nicht. Widerlich!
djeduschka_egon 23.03.2018
2. Kirche im Dorf lassen
Zitat von widower+2Ich hoffe doch sehr, dass dieser Amiri wegen seiner hinterhältigen Tätlichkeit, die im Fernsehen gut zu sehen war, nie wieder ein Spiel für eine deutsche Auswahlmannschaft bestreitet. Wenn Kunz nur ein wenig A... i der Hose hätte, hätte er diese Type sofort ausgewechselt und aus dem Kader befördert. Ich will so etwas nicht sehen. Und gegen Israel schon gar nicht. Widerlich!
Ja das war nicht ok. Und nein, das will man nicht sehen. Aber wenn man so reagiert wie von Ihnen gefordert haben wir (und andere) bald keine Kader mehr. Das muss regulär geahndet werden, gerne auch mit Geldstrafe im Nachhinein, und gegen eine deutliche Ansage vom Trainer ist auch nichts einzuwenden. Aber dabei solls doch bitte bleiben. Schlimmste Wiederholungstäter kann man dann auch mal generell ausschließen. Mal gucken ob Amiri so einer ist. Interessant finde ich Ihren Zusatz "schon gar nicht gegen Israel". Hmm. Bei welchem Land als Gegner fänden Sie das denn weniger schlimm? Ich belass es mal dabei. Nur noch soviel: Israelische Nationalkicker wollen bestimmt nicht, dass Deutsche Nationalkicker sie mit weniger Härte behandeln als üblich.
cmann 23.03.2018
3. Zu #2
Wenn man derartige Unsportlichkeiten durchgehen läßt kann das gegen stärkere Teams "ins Auge" gehen, das wart eine klare Tätlichkeit und hätte eine rote Karte bedeutet. Diese Art von zukünftigen Nationalkickern brauchen wir ganz bestimmt nicht. Kunz ist gut beraten Amiri in den "Senkel" zu stellen und gegebenenfalls für das nächste Spiel eben nicht zu berücksichtigen. Amiri ist sicherlich ein guter Spieler, aber "Starallüren" sollte man ihm schnellstens abgewöhnen, bzw wenn die nötige Einsicht fehlt ihn nicht mehr berücksichtigen.
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