Europa League Strafen nach Ausschreitungen gegen Kiew und Rom

In den Zwischenrunden-Spielen der Europa League zwischen Rotterdam und dem AS Rom war es immer wieder zu Krawallen gekommen. Die Italiener wurden dafür mit einer Geldstrafe belangt, über eine Bestrafung Feyenoords wird noch verhandelt.

Fans von AS Rom: Krawalle in der Europa League
DPA

Fans von AS Rom: Krawalle in der Europa League


Hamburg - Nach den Ausschreitungen bei den Europa-League-Spielen in Rotterdam und Kiew hat die Europäische Fußball-Union (Uefa) erste Strafen ausgesprochen. Der AS Rom muss 10.000 Euro zahlen, weil er beim 2:1 bei Feyenoord Rotterdam den Anstoß verzögerte. Zudem soll Mittelfeldspieler Adem Ljajic die Zuschauer provoziert haben.

Bei dem Skandalspiel am 26. Februar war es zu schweren Krawallen gekommen, bei denen 42 Personen festgenommen wurden. Unter anderem kam es zu einem rassistischen Zwischenfall, als Feyenoord-Anhänger eine aufblasbare Banane auf Roms dunkelhäutigen Spieler Gervinho warfen. Über die Bestrafung Feyenoords wird am 19. März verhandelt.

Außerdem wurde Dynamo Kiew mit einer Geldstrafe in Höhe von 70.000 Euro und einem Teilausschluss der Fans im Achtelfinale gegen den FC Everton bedacht, nachdem beim 3:1 im Zwischenrundenrückspiel am 26. Februar gegen den französischen Vertreter EA Guingamp 300 Dynamo-Anhänger in den Innenraum gestürmt waren. Zudem waren Feuerwerkskörper abgebrannt worden.

asi/sid

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