Spielmanipulation Uefa sperrt sechs Fußballer aus Malta

Drastische Strafen für sechs U21-Fußballer aus Malta: Die Uefa hält sie für überführt, zwei Qualifikationsspiele manipuliert zu haben. Zwei der Bestraften wurden lebenslang gesperrt.

Uefa-Hauptquartier in Nyon in der Schweiz
REUTERS

Uefa-Hauptquartier in Nyon in der Schweiz


Der europäische Fußballverband Uefa hat sechs U21-Spieler aus Malta wegen Spielmanipulationen gesperrt, zwei von ihnen lebenslänglich. Die Vergehen haben sich nach Angaben der Uefa bei zwei U21-EM-Qualifikationsspielen im März 2016 zugetragen. Bei der ersten Partie besiegte Montenegro den Gastgeber Malta 0:1, wenige Tage später gewann Tschechien - ebenfalls auswärts - gegen Malta 0:7.

Wie die Disziplinar- und Ethikkommission der Uefa nun mitteilte, erhielten Emanuel Briffa vom Erstligaverein Floriana und Kyle Cesare von Mosta jeweils eine lebenslange Sperre. Die zwei Fußballer hätten mit ihren Handlungen einen unrechtmäßigen oder unzulässigen Einfluss auf den Verlauf oder das Ergebnis eines Spiels oder Wettbewerbs ausgeübt, um sich selbst oder einer dritten Partei einen Vorteil zu verschaffen, hieß es in der Urteilsbegründung.

Zudem erhielt ein Spieler vom Verein FC Birkirkara eine 18-monatige Sperre. Zwei weitere Spieler des Clubs wurden für jeweils ein Jahr gesperrt. Ein Fußballer des FC Balzan wurde für zwei Jahre gesperrt. Diese vier Spieler wurden für schuldig befunden, die Uefa nicht sofort über Manipulationsversuche informiert zu haben. Die Vorwürfe gegen einen weiteren Spieler wurden fallengelassen.

aha/dpa



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