2. Fußball-Bundesliga Union Berlin stürmt an die Spitze

Union Berlin ist neuer Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga. Mit dem Sieg gegen den 1. FC Nürnberg stellten die Eisernen einen Vereinsrekord auf.

Torschütze Philipp Hosiner
Bongarts/Getty Images

Torschütze Philipp Hosiner


Union Berlin hat das Montagsspiel der 2. Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Nürnberg 1:0 (0:0) gewonnen. Der eingewechselte Österreicher Philipp Hosiner erzielte in der 83. Minute das Tor des Tages. Durch den Sieg übernimmt das Team von Jens Keller die Tabellenführung vor dem VfB Stuttgart, der am Samstag 0:1 in Fürth verloren hatte.

Der Klub trat vor 21.210 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei zu Beginn mutig auf. Die Mannschaft des neuen Trainers Michael Köllner hatte durch Tobias Kempe die erste Torgelegenheit (9. Minute). Union fand aber immer besser in die Partie und kam nach einer halben Stunde zu Chancen durch Stürmer Sebastian Polter. In der zweiten Halbzeit verletzte sich Schiedsrichter Jochen Drees und musste ersetzt werden (75.). In der Schlussphase traf Polter den Pfosten (80.), bevor Hosiner nach Zuspiel von Steven Skrzybski die Eisernen zur ersten Tabellenführung seit der Saison 2013/14 schoss.

"Die Mannschaft hatte am Anfang ein bisschen Respekt vor der Situation. Ich würde sagen: Wir waren verkrampft", sagte Trainer Keller nach dem Spiel bei Sky. "Jetzt sind wir oben, jetzt wird die Mannschaft wieder entspannter."

Union ist seit neun Spielen ungeschlagen und stellte mit dem sechsten Sieg in Serie einen neuen Klubrekord auf. Nürnberg, jetzt mit 32 Punkten auf Rang zehn, musste sich im achten Zweitligaspiel gegen die Eisernen erstmals geschlagen geben.

sun/dpa



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insgesamt 10 Beiträge
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tombik251 20.03.2017
1. Während bei allen anderen
das Tor in der 83. Minute fiel, ist der Spiegel mal wieder anders.
uksubs 21.03.2017
2. wie geil
Ist das denn!
Direwolf 21.03.2017
3. Freut mich
Union wäre eine Bereicherung für die erste Liga. Das die Fans das Stadion selber umgebaut haben hat mich immer beeindruckt. Mehr Gegenentwurf zu Red Bull geht wohl nicht
retterdernation 21.03.2017
4. In Berlin ist man schon stolz ...
was da im Fußball bei uns geboten wird. Denn hier backen Union - aber auch die Hertha relativ kleine Brötchen, was das finanzielle Aufkommen anbelangt, im Konkurrenz-Vergleich! "Wenn Ihr so weiter guten Fußball spielt, könnt Ihr aufsteigen" riefen die Fans - Union Trainer Keller - bei einem CL-Spiel der Dortmunder, in einer Berliner Fussballkneipe in Kreuzberg zu! Das war Anfang Oktober!!! Unter Ihnen viele Hertha Fans!! Seit dem haben die Eisernen noch weiter fahrt aufgenommen. Was sicherlich und in erster Linie am Schalker EX-Trainer liegt. Top was Keller bei Union auf die Beine stellt. Und auch Top - das die Berliner - also die Berliner - die sich mit Ihrer Stadt identifizieren - voll und ganz hinter Ihren beiden führenden Klubs stehen. Vielleicht dann nicht unbedingt bei den Derbys - aber das ist ja dann auch wieder eine andere Geschichte ... "dickes B an der Spree" :-)))
Lamentierer 21.03.2017
5.
Zitat von DirewolfUnion wäre eine Bereicherung für die erste Liga. Das die Fans das Stadion selber umgebaut haben hat mich immer beeindruckt. Mehr Gegenentwurf zu Red Bull geht wohl nicht
Na und? Die einen packen mit an und die anderen haben eben einen Gönner, das können Sie doch nicht vergleichen! Mich freut etwas ganz anderes, das der so sympathische Schwabe Jens Keller, dem bei Schalke " 05 " so übel mitgespielt wurde, dies gelungen ist und weiterhin freut es mich, das der Berliner Senat Schwabenwitze ab sofort in Berlin unter Strafe gestellt hat (Hinweis: eine postfaktische Meldung). Also, hoffen wir dass Union Berlin und nicht Hannover 96 mit dem Kind im Ohr den Aufstieg schafft.
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