VfB Stuttgart: Schmidt folgt Hundt als Aufsichtsratschef 

Das ging schnell: Nur ein Tag nach dem Rücktritt von Stuttgarts Aufsichtsratschef Dieter Hundt hat der VfB einen Nachfolger präsentiert. Der bisherige Vize Joachim Schmidt übernimmt mit sofortiger Wirkung.

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Neuer VfB-Aufsichtsratschef Schmidt: "Freue mich"

Hamburg - Joachim Schmidt ist neuer Aufsichtsratschef des VfB Stuttgart. Wie der Bundesligist am Dienstag mitteilte, übernimmt der 64-Jährige dieses Amt mit sofortiger Wirkung bis zur Mitgliederversammlung 2014. Darauf hätten sich die Aufsichtsratsmitglieder einstimmig geeinigt.

"Ich freue mich auf diese Aufgabe und sehe sie auch als Chance. Gemeinsam müssen wir jetzt dafür sorgen, dass der VfB Stuttgart möglichst schnell in ruhigere Fahrwasser kommt und das zweifelsohne vorhandene große Potential ausgeschöpft wird", sagte Schmidt.

Der Vertriebschef des Automobilkonzerns Mercedes war bislang im Kontrollgremium Stellvertreter von Dieter Hundt gewesen, der nach immer lauter werdender Kritik am Montag seinen Rücktritt erklärt hatte.

Auf der Mitgliederversammlung am 22. Juli soll nun der neue Präsident gewählt werden. Nach dem Ende der Amtszeit von Gerd Mäuser suchen die Stuttgarter einen Nachfolger, eine Findungskommission hat dem Aufsichtsrat bereits am 11. Juni eine sogenannte Shortlist mit möglichen Kandidaten vorgelegt.

Zum Kreis der Bewerber zählen der frühere baden-württembergische Sozialminister Andreas Renner, der Stuttgarter Stadtrat Hans Pfeifer und der Oberbürgermeister von Bietigheim-Bissingen, Jürgen Kessing. Laut Daimler-Manager Schmidt soll der Nachfolger des im April zurückgetretenen Mäuser bis Anfang Juli feststehen.

Ehrenpräsident Erwin Staudt, der im Vereinsumfeld hoch geschätzt wird, hat Spekulationen zurückgewiesen, er könnte diesen Posten übernehmen. "Ich habe keine Ambitionen in diese Richtung. Ich stehe in keinen Startlöchern. Mit mir hat auch keiner geredet."

bka/sid/dpa

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insgesamt 6 Beiträge
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1. Lauter Politiker...
Erkläromat 18.06.2013
Können die sich nicht wenigstens einmal aus dem Rampenlicht heraushalten? Wenigstens Fußball sollte ohne Parteiblödmänner und andere Wichtigtuer auskommen können. Aber wenn ich schon wieder Stadtrat hier und Sozialminister da lese, wird mir übel.
2. Herr Hundt
sarkosy 18.06.2013
ist ja nun endlich abgetreten - vielleicht sollten wir eine Gedenkminute nicht für ihn,sondern für alle seine Opfer ,einlegen:als da wären kompetente Trainer,grossartige Spieler,echte Fans des VfB und alle die unbekannten,treuen Helfer ,ohne die auch ein Profi-Verein nicht leben und nicht gewinnen kann.Alle atmen auf und die Mannschaft darf sich auf Fussball konzentrieren.
3. Das kann doch nicht wahr sein!
cmann 18.06.2013
Obelix würde sagen: "Die spinnen, die im VfB Aufsichtsrat"! So bleibt also die gleiche Clique von "Ahnungslosen" am Ruder. Der Kopf wurde ausgetauscht, aber die Sanierung an "Leib und Gliedern" (abgewandeltes Zitat) wieder nicht in Angriff genommen. Möchtegern Promis die auch mal in der Öffentlichkeit sein wollen bestimmen weiterhin den Kurs! Schade!
4. Statt Ball nur Pfeifen
Pedro1000 18.06.2013
Vom Regen in die Traufe.
5. Ergänzung:
cmann 18.06.2013
Zitat von Pedro1000Vom Regen in die Traufe.
auf schwäbisch noch etwas drastischer: vom Regen in die Jauche!;)
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