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Bundesligist in der Krise: VfB Stuttgart trennt sich von Trainer Labbadia

Der erste Trainer-Rauswurf der neuen Bundesliga-Saison ist perfekt: Stuttgart und Bruno Labbadia gehen fortan getrennte Wege. Vier Niederlagen in Folge waren offenbar zu viel für den VfB.

Bruno Labbadia: Die Stationen seiner Trainerkarriere Fotos
Getty Images

Hamburg - Der VfB Stuttgart hat sich von Trainer Bruno Labbadia getrennt. Dies teilte der Fußball-Bundesligist in einem kurzen Statement am Montag mit. Zusammen mit Labbadia muss auch dessen Assistent Erdinc Sözer gehen. Es ist der erste Trainerwechsel der 51. Bundesliga-Saison.

Am Sonntag hatte der VfB das vierte Spiel in Serie verloren und damit seinen Fehlstart in die Spielzeit perfekt gemacht. Beim FC Augsburg war die Mannschaft von Labbadia nach schwacher Leistung 1:2 (1:2) unterlegen - Sportvorstand Fredi Bobic hatte schon da ein klares Bekenntnis zum Trainer vermieden. "Es ist doch nach dem Spiel klar, dass ich sagen muss, lasst uns das Spiel erst einmal aufarbeiten", hatte Bobic gesagt. Die Stuttgarter weisen nach drei Spieltagen noch keinen Punkt auf, zudem droht dem Meister von 2007 in der Europa League das Aus.

Letztmals erlebte der VfB Stuttgart vor drei Jahren einen solch schlechten Start ins Fussballjahr. Damals kostete das Christian Gross den Job. Der Schweizer musste Jens Keller weichen, ehe Labbadia einige Wochen später, am 10. Dezember 2010, übernahm.

Der 47-Jährige rettete die Mannschaft vor dem Abstieg und sicherte mit ihr die Qualifikation für die Europa League 2012. Sein größter Erfolg beim VfB war der Einzug ins DFB-Pokal-Endspiel im Juni. Ein Nachfolger für Labbadia steht noch nicht fest. Als möglicher Kandidat wird der frühere VfB-Spieler Thomas Schneider gehandelt, der derzeit die U17 des Clubs betreut. Das für 10 Uhr angesetzte Training sollten Torwarttrainer Andreas Menger und Konditionscoach Christos Papadopoulos leiten. Für den Nachmittag (15 Uhr) kündigte der VfB eine Pressekonferenz an.

Als Trainer hatte Labbadia vor dem VfB Darmstadt 98 (2003 bis 2006), Greuther Fürth (2007 bis 2008), Bayer Leverkusen (2008 bis 2009) und den Hamburger SV (2009 bis 2010) betreut.

psk/dpa

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insgesamt 146 Beiträge
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1.
Merkelfan 26.08.2013
JAAAAA!!! Und jetzt bitte mehr Pep!
2. Jetzt
forumgehts? 26.08.2013
Zitat von sysopGetty ImagesDer erste Trainer-Rauswurf der neuen Bundesliga-Saison ist perfekt: Stuttgart und Bruno Labbadia gehen fortan getrennte Wege. Vier Niederlagen in Folge waren offenbar zu viel für den VfB. http://www.spiegel.de/sport/fussball/vfb-stuttgart-trennt-sich-von-trainer-labbadia-a-918543.html
muss der VfB nur noch einen Trainer finden, der dämlich genug ist, für diesen Verein zu arbeiten.
3. Mist
tristo 26.08.2013
Ich habe fest auf Finke beim HSV getippt. Der Finaleinzug ins DFB-Pokal Endspiel hat den Bruno über die Ferien gerettet - mehr auch nicht, wie man jetzt sieht.
4. Es tut mir leid für Herrn Labbadia...
000.Zulu 26.08.2013
...aber ich halt ihn einfach nicht für einen guten Trainer mit einer klaren Spielphilosophie. Und im Übrigen, mit Herrn Dr. Schmidt kommt Kompetenz und Konstanz, einfach das Beste oder Nichts... ;-))
5. welcher Trainer
nevertrust 26.08.2013
diese Grampentruppe auf einen vorderen Tabellenplatz bringen soll ist mir schleierhaft. Selbst ein Guardiola oder Mourinho würden da wenig ausrichten. Da wurden Spieler von Absteigern gekauft, welche dort auf der Ersatzbank sassen.
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