DFB-Pokal der Frauen VfL Wolfsburg feiert vierten Pokalgewinn in Folge

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben das Finale des DFB-Pokals gegen den FC Bayern München gewonnen und bleiben auf Triple-Kurs. Eine Nationalspielerin wurde im Elfmeterschießen zur Heldin.

Spielerinnen des VfL Wolfsburg
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Spielerinnen des VfL Wolfsburg


Nationaltorhüterin Almuth Schult hat den Fußballerinnen des VfL Wolfsburg mit zwei gehaltenen Strafstößen den vierten Pokalsieg in Folge gesichert. Nach torlosen 120 Minuten musste im Kölner Rhein-Energie-Stadion das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen, bei dem sich die Titelverteidigerinnen 3:2 durchsetzten.

Die Münchnerinnen Melanie Behringer und Lucie Vonkova scheiterten dabei an Schult, Kristin Demann traf nur die Latte. Für die Wolfsburgerinnen verwandelte Mittelfeldspielerin Caroline Hansen den entscheidenden Strafstoß.

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte mit Chancen auf beiden Seiten, konnte der VfL Wolfsburg in den zweiten 45 Minuten mehr Spielanteile für sich verbuchen. Wolfsburgs Top-Torjägerin Pernille Harder vergab die größte Möglichkeit zur Führung in der 88. Minute, als sie freistehend vor Münchens Torfrau Manuela Zinsberger scheiterte. In der Verlängerung feierte auf Seiten des FC Bayern Simone Laudehr nach halbjähriger Verletzungspause ihr Comeback.

Die Münchnerinnen verpassten durch die Niederlage ihren zweiten Pokalerfolg seit 2012, für die Wölfinnen war es der insgesamt fünfte Titel. Nachdem das Team von Trainer Stephan Lerch bereits am vergangenen Bundesligaspieltag durch ein 2:0 gegen die SGS Essen den vierten Deutschen Meistertitel perfekt gemacht hat, steht bereits am kommenden Dienstag in Kiew das nächste Highlight an: Dann trifft der VfL im Finale der Champions League auf Olympique Lyon.

Sollte auch diese Partie gewonnen werden, wäre das erste Triple der Wolfsburgerinnen seit der Saison 2012/2013 perfekt.

VfL Wolfsburg - FC Bayern München 3:2 (0:0, 0:0) n.E.
Elfmeterschießen:
Behringer verschießt
1:0 Kerschowski
Demann verschießt
Jakabfi verschießt
1:1 Islacker
Mc Leod verschießt
Vonkova verschießt
2:1 Harder
2:2 Laudehr
3:2 Hansen
Wolfsburg: Schult - Blässe (66. Kerschowski), Fischer, Goeßling, Maritz - S. Gunnarsdottir - Dickenmann (106. Jakabfi), Harder, Claudia Neto (91. Wedemeyer), C. Hansen - Pajor (118. McLeod)
München: Zinsberger - Wenninger, Demann, Faißt, Maier - Behringer - Däbritz (102. Islacker), Roord (64. Skorvankova) - Leupolz (88. Laudehr) - Rolfö, Ni. Rolser (117. Vonkova)
Schiedsrichterin: Sandra Stolz
Gelbe Karten: Maritz, S. Gunnarsdottir, Wedemeyer, Jakabfi / -Maier
Zuschauer: 14.692



insgesamt 8 Beiträge
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Seite 1
hans.günter 19.05.2018
1. Hat dieser
Reporter mit der dicken Brille sein Fan-Trikot des VfL Wolfsburg eigentlich vor oder nach dem Spiel erhalten? Und Frau Behringer ist ja eine sehr sympathische Spielerin, aber Freistöße und Ecken sollte sie jemand anders schießen lassen. Es droht stets die Gefahr eines Konters.
hansa54 19.05.2018
2. Ich weiß nicht,
ob der Kommentator des Spieles eine dicke Brille getragen hat, aber seine Sympathie für die Damen des FC Bayern München ließ er an jeder Ecke durchblicken. Rücksichts- und geschmacklos für Zuschauer ohne bayerischen Hintergrund! Ich war während des gesamten Spiels neutral und auch von der Leistung der bajuwarischen Damen angetan. Bis zum groben Foul bzw. richtigerweise Tätlichkeit der Frau Laudehr im Strafraum, als sie der Gegenspielerin den Ellenbogen brutal und unfair, aber mit voller Absicht in die Brust rammte! Schön, wenn solche Aktionen nicht noch mit dem Gewinn des Pokals belohnt werden, wenn sie schon von den Schiedsrichtern nicht bestraft werden! Das Interview im Anschluß mit Frau Laudehr wurde netterweise locker um diesen Vorfall herum geführt! Freue mich für die Wolfsburgerinnen!
compiler 19.05.2018
3.
Zitat von hans.günterReporter mit der dicken Brille sein Fan-Trikot des VfL Wolfsburg eigentlich vor oder nach dem Spiel erhalten? Und Frau Behringer ist ja eine sehr sympathische Spielerin, aber Freistöße und Ecken sollte sie jemand anders schießen lassen. Es droht stets die Gefahr eines Konters.
Ich habe das Spiel so nebenher laufen lassen und hatte den Eindruck, dass der Kommentator zum einen unerträglich war, in dem er jede halbwegs gelungene Aktion als Weltklasse bezeichnete und zum anderen eher pro-FCB eingestellt war.
hans.günter 19.05.2018
4. Sind Sie
aus Wolfsburg? Den klaren Elfmeter in der 1. Hz. nach griechisch-römisch haben Sie geflissentlich übersehen?
briancornway 19.05.2018
5. Brille
Zitat von hansa54ob der Kommentator des Spieles eine dicke Brille getragen hat, aber seine Sympathie für die Damen des FC Bayern München ließ er an jeder Ecke durchblicken. Rücksichts- und geschmacklos für Zuschauer ohne bayerischen Hintergrund! Ich war während des gesamten Spiels neutral und auch von der Leistung der bajuwarischen Damen angetan. Bis zum groben Foul bzw. richtigerweise Tätlichkeit der Frau Laudehr im Strafraum, als sie der Gegenspielerin den Ellenbogen brutal und unfair, aber mit voller Absicht in die Brust rammte! Schön, wenn solche Aktionen nicht noch mit dem Gewinn des Pokals belohnt werden, wenn sie schon von den Schiedsrichtern nicht bestraft werden! Das Interview im Anschluß mit Frau Laudehr wurde netterweise locker um diesen Vorfall herum geführt! Freue mich für die Wolfsburgerinnen!
Vielleicht sah er die Bayern in diesem Finale eher als "Underdogs", die einen 4. Titel für Wolfsburg verhindern sollten. Oder vielleicht erkannte er einfach mehr der Bayernspielerinnen von früher.
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