Frauenfußball Wolfsburg gewinnt Pokalfinale gegen Sand

Titel verteidigt: Im Pokalfinale gegen den SC Sand tat sich der favorisierte VfL Wolfsburg schwer, triumphierte am Ende aber doch noch.

Jubelnde Spielerinnen des VfL Wolfsburg
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Jubelnde Spielerinnen des VfL Wolfsburg


Der VfL Wolfsburg hat zum dritten Mal den DFB-Pokal der Frauen gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Ralf Kellermann setzte sich im Finale in Köln 2:1 (1:1) gegen Außenseiter SC Sand durch und feierte damit eine erfolgreiche Titelverteidigung. Zsanett Jakabfi schoss beide Tore für Wolfsburg (7./80. Minute), für Sand traf Jovana Damnjanovic (27.) zum zwischenzeitlichen 1:1.

Am kommenden Donnerstag kann der zweimalige deutsche Meister die Saison mit dem dritten Triumph in der Champions League nach 2013 und 2014 krönen. Gegner im Finale in Reggio Emilia ist wie vor drei Jahren der französische Meister Olympique Lyon. Fünf Tage vor dem Königsklassen-Endspiel in Italien präsentierte sich der VfL allerdings in keiner guten Form.

Damnjanovic trifft zum Ausgleich

Bereits in der 7. Minute nutzte Jakabfi die anfängliche Überlegenheit, dribbelte sich durch die Abwehr des SC Sand und schloss ihre Einzelleistung aus acht Metern zum 1:0 ab. Wenig später verpasste Babett Peter (15.) im Anschluss an eine Ecke, die Führung auszubauen.

Der SC Sand ließ sich aber nicht unterkriegen. Der Außenseiter, der im Halbfinale Meister Bayern München 2:1 bezwungen hatte, fand nach rund 20 Minuten seinen Rhythmus. Sand setzte auf schnelle Angriffe, die Wolfsburg Probleme bereiteten. Ein abgefälschter Schuss von Chioma Igwe (21.) flog nur knapp am VfL-Tor vorbei.

Besser machte es die frühere Wolfsburgerin Damnjanovic, als sie nach einem guten Pass von Igwe Wolfsburgs Nationalkeeperin Almuth Schult keine Chance ließ und den Ausgleich erzielte.

Der Außenseiter setzte im "Abschiedsspiel" von Trainer Alexander Fischinger, der wegen seiner beruflichen Belastung seinen Rückzug nach dem Finale angekündigt hatte, auch im zweiten Abschnitt Akzente. Ein abgefälschter Schuss von Damnjanovic landete auf dem Tornetz (51.).

Wolfsburg konnte jedoch nach rund einer Stunde das Tempo in dem umkämpften Match wieder erhöhen. Jakabfi belohnte den Einsatz nach Vorarbeit von Isabel Kerschowsk mit ihrem zweiten Treffer zum Sieg.

luk/dpa



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