VfB Stuttgart: Wahler will Mäuser als Präsident beerben

Sportlich war der VfB Stuttgart zuletzt nur Bundesliga-Mittelmaß, zudem herrscht seit Jahren Unruhe im Verein. Bernd Wahler will das ändern - und deshalb das Präsidentenamt übernehmen. Seine Chancen stehen gut.

Präsidentschaftskandidat Wahler: "Wir wollen aus dem Mittelfeld raus" Zur Großansicht
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Präsidentschaftskandidat Wahler: "Wir wollen aus dem Mittelfeld raus"

Hamburg - Bernd Wahler will Präsident des VfB Stuttgart werden und die vereinsinternen Querelen der jüngeren Vergangenheit beenden. Außerdem möchte er den Club wieder näher an die Spitze des deutschen Fußballs führen. Mit diesem Programm bewirbt sich der Top-Manager des Sportartikelherstellers Adidas bei der Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten am 22. Juli um das Amt des Vereinschefs.

"Mit einer defensiven Einstellung kann man höchstens Unentschieden spielen, nicht gewinnen", sagte der 55 Jahre alte Kandidat. "Wir wollen aus dem Mittelfeld raus." Es gehe um Angriffslust der "Top-Marke VfB" in jedem Bereich.

Das Auf-und-ab soll ein Ende haben

Nach dem Gewinn der Meisterschaft im Jahr 2007 konnten sich die Stuttgarter nicht an der Bundesliga-Spitze etablieren. Die Mannschaft wurde mal Dritter, mal Sechster, zweimal Zwölfter - so auch in der abgelaufenen Saison, in der die Stuttgarter immerhin das Pokalfinale erreichten, dort aber gegen den FC Bayern München verloren. Mit Wahler als Präsident soll dieses Auf und Ab ein Ende haben.

Außerdem möchte er die Querelen auf der Führungsebene und im Umfeld des Clubs beenden. Mit Blick auf den Rücktritt von Präsident Gerd Mäuser und Aufsichtsratschef Dieter Hundt sagt Wahler: "Hier muss wieder Ruhe einkehren."

Hundts Nachfolger Joachim Schmidt ist überzeugt davon, dass der vom Aufsichtsrat vorgeschlagene Wahler bei den VfB-Mitgliedern gut ankommt. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn der "Fußballfachmann" nicht gewählt würde, sagte der neue Vorsitzende des Kontrollgremiums.

buc/dpa

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1. Zu wünschen wäre es VfB
rambo-1950 10.07.2013
allemal, dass sie aus der Mittelmäßigkeit heraus kommen. Dazu bedarf es endlich mal einem Konzept und nicht nur Spieler und vor allem junge Eigengewächse zu verkaufen. Nachdem der "ALLMÄCHTIGE" von der Alb erfreulicherweise nicht mehr ist, sollte endlich Ruhe, Vernunft und klares Konzept einkehren. Fakt ist, dass der VfB zu wenig Qualität hat und viele Spieler ihre Aufgabe ohne Leidenschaft erfüllen.........
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