Wechselgerüchte Hitzfeld traf sich heimlich mit Schweizer Fußball-Boss

Der FC Bayern muss sich wohl doch konkret nach einem neuen Trainer umschauen. Denn Coach Ottmar Hitzfeld habe sich bereits heimlich mit dem Schweizer Verbandsboss getroffen, um über ein Engagement als Nationaltrainer zu verhandeln, berichtet die "Bild"-Zeitung.


Lörrach - Der Wechsel von Ottmar Hitzfeld auf den Posten des Schweizer Fußball-Nationaltrainers nach der EM nimmt erste Formen an. Der Coach des deutschen Rekordmeisters Bayern München habe sich zwischen den Feiertagen mit dem Schweizer Nationalelf-Delegierten Ernst Lämmli in seinem neuen Domizil in Lörrach zu einer ersten Geheimsitzung getroffen, meldet die "Bild"-Zeitung.

Hitzfeld: Die Schweiz lockt
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Hitzfeld: Die Schweiz lockt

Dies bestätigte Lämmli dem Blatt: "Es ist so, wir haben uns getroffen. Es war ein ganz unverbindliches Gespräch unter alten Bekannten. Wir kennen uns seit 25 Jahren." Die Schweizer wollen Hitzfeld als Nachfolger von Jakob "Köbi" Kuhn nach der EM-Endrunde in Österreich und der Schweiz verpflichten.

Hitzfeld selbst hatte zuletzt erklärt, er werde den Münchnern seine Entscheidung Ende Januar mitteilen. Grundsätzlich kann sich der 58-Jährige diese Aufgabe vorstellen: "Die Arbeit als Schweizer Nationaltrainer hat mich schon immer interessiert. Die Bundesliga ist nicht alles", hatte er dem Schweizer Magazin "L'Illustre" vor Weihnachten erklärt.

Hitzfelds Kontrakt beim Bundesliga-Herbstmeister läuft am 30. Juni 2008 aus. Dazu Lämmli: "Ottmar will im Januar erst mit den Bayern reden. Das respektieren wir natürlich. Danach werden wir sicher etwas von ihm hören." In der Zwischenzeit will Lämmli mit dem Schweizer Verband die finanziellen Möglichkeiten für eine Verpflichtung Hitzfelds abklopfen. Lämmli: "Wir werden uns schon finden."

als/sid



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