Fußball-Bundesliga Kohfeldt bleibt mindestens bis zur Winterpause Werder-Trainer

Trotz Niederlage zum Einstand: Florian Kohfeldt wird den abstiegsbedrohten Bundesliga-Klub Werder Bremen mindestens bis zur Winterpause trainieren. Der Klub bleibt damit seinem Beförderungs-Prinzip treu.

Florian Kohfeldt
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Florian Kohfeldt


Florian Kohfeldt bleibt mindestens bis zur Winterpause Cheftrainer bei Werder Bremen. Der 35-Jährige wurde laut Mitteilung des Fußball-Bundesligisten befördert, nachdem er die Mannschaft nach der Trennung von Alexander Nouri zunächst als Interimscoach betreut hatte.

Kohfeldt hatte sein erstes Punktspiel als Interimscoach bei Eintracht Frankfurt 1:2 verloren. Derzeit stehen die Bremer mit nur fünf Punkten aus elf Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz - einen Sieg gab es für Werder in dieser Saison noch gar nicht.

"Florian ist ein großes Trainertalent und verfügt über Erfahrung in der Bundesliga und im Abstiegskampf", sagte Geschäftsführer Frank Baumann: "Jetzt bekommt er die Chance, sich mit zählbaren Ergebnissen den Rückenwind zu holen, den es für eine längere Trainertätigkeit in der Bundesliga braucht."

Kohfeldt ist bereits der dritte Trainer in Folge, der vor den Werder-Profis die zweite Mannschaft der Bremer betreut hatte. Zuvor waren auch Nouri und Viktor Skripnik von der U23 in die Bundesliga befördert worden - beide schafften in ihrer ersten Saison den Klassenerhalt.

"Es ist trotz der schwierigen Situation eine große Chance für mich und für jeden Spieler", sagte Kohfeldt laut Bremer Pressemitteilung. "Der SV Werder Bremen hat eine Mannschaft, die besser ist, als es die Tabelle zeigt und das muss jeder von uns auch auf dem Platz zeigen."

bka/dpa/sid



insgesamt 2 Beiträge
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Seite 1
joe.micoud 10.11.2017
1.
Gute Nacht...Ist ja erst 2x schief gegangen. Jetzt nochmal das Gleiche. Der Abstieg ist man. Baumann, bitte geh endlich.
widower+2 10.11.2017
2. Dreimal ist Bremer Recht
Zitat von joe.micoudGute Nacht...Ist ja erst 2x schief gegangen. Jetzt nochmal das Gleiche. Der Abstieg ist man. Baumann, bitte geh endlich.
Und dieses Prinzip ist ja auch einmal lange Zeit sehr gut gegangen (Schaaf). Mit Kohfeldt habe ich auf jeden Fall mehr Hoffnung für die Zukunft als ich sie mit Labaddia gehabt hätte, den die Bild und Sport1 ja mit aller Macht zu Werder schreiben wollten.
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