Werder-Coach Alexander Nouri "Rote Karte" für Trumps Einreiseverbot

Werders Cheftrainer Alexander Nouri hat US-Präsident Donald Trump für dessen rigide Einreisepolitik gerügt. Als Sohn eines Iraners darf auch der Bremer derzeit die USA nicht betreten.

Werder-Trainer Alexander Nouri
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Werder-Trainer Alexander Nouri


Trainer Alexander Nouri von Werder Bremen hat US-Präsident Donald Trump wegen des Einreiseverbots für Bürger aus sieben überwiegend muslimischen Ländern heftig kritisiert. "Im Sport würde der US-Präsident für sein Verhalten wohl eine Rote Karte für unsportliches Verhalten kassieren", sagte Nouri, der neben dem deutschen auch einen iranischen Pass besitzt und deswegen aktuell nicht in die USA reisen darf, auf der Werder-Homepage.

"Ich habe großes Vertrauen in unsere Politik und bin besorgt, wie unsere demokratischen Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte gerade mit Füßen getreten werden. Nicht nur in den USA. Kein demokratisch denkender Mensch darf es hinnehmen, dass andere Menschen pauschal verurteilt und abgestraft werden", führte der 37-Jährige aus. Der in Buxtehude geborene Sohn eines Iraners spielte 1999 mehrere Monate für die Seattle Sounders in den USA.

Trump hatte in der vergangenen Woche verfügt, dass Bürger aus Iran, Sudan, Syrien, Libyen, Somalia, Jemen und Irak in den nächsten 90 Tagen nicht mehr in die USA einreisen dürfen. Flüchtlingen weltweit wurde die Einreise für 120 Tage untersagt, syrischen Flüchtlingen sogar auf unbestimmte Zeit.

lst/sid

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